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Ungelesen 28.05.2019, 16:48   #21
EWBR
Team Alpina-Forum
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Zitat:
Zitat von oldcar Beitrag anzeigen
Stichwort Versorgungs-Sicherheit des Verbundnetzes.

Die Sicherheit steht oder fällt in Abhängigkeit einer sekunden-genauen Frequenzhaltung

Zur Frequenzhaltung im Übertragungsnetz ist der Übertragungsnetzbetreiber im Rahmen seiner Verantwortung verpflichtet für den zuverlässigen Systembetrieb zur Vorhaltung von Primärregel-, Sekundärregel- und Tertiär-Regelreserve (Minutenreserve). Sind diese Regelleistungen nicht in der Lage, die Netzfrequenz zu stabilisieren oder kommt es störungs-bedingt zu einem plötzlichen Absinken der Frequenz, ist eine Aktivierung weiterer Maßnahmen in Kraftwerken und spätestens ab 49,0 Hz eine gezielte automatische Lastanpassung durchzuführen Die AFE-Funktion ist in Mischnetzen mit zeitweiser Rückspeisung zusätzlich mit einer Wirkleistungs-Richtungserkennung auszuführen. (1)
Peter danke für deine Ausführungen.

Wer sich die Netzfrequenz mit Regelleistung einmal live anschauen möchte, sollte einmal hier
reinschauen. Im Flip Down Menü "Netzfrequenz Verläufe" oben könnt ihr Euch dann auch verschiedene Graphen aufrufen.

Der Strom kommt eben nicht nur aus der Steckdose.

Was die hypothetischen Berechnungen einer 18 Minuten Aufladung betrifft gibt es natürlich keinen Akku der sich mit einer Ladeleistung von 330KW laden lässt. Die max. Ladeleistung ist der jeweiligen Herstellerspezifikation zu entnehmen. Beim i3 sind es mit CCS 50KW. Man muss sich aber trotzdem einmal vor Augen führen wie viel 50KW an Leistung überhaupt darstellen. Dann wird nämlich auch klar, was es heisst 30000 Fahrzeuge gleichzeitig laden zu wollen.

LG Oliver
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Ungelesen 29.05.2019, 07:51   #22
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Zitat:
Zitat von EWBR : Wer sich die Netzfrequenz mit Regelleistung einmal live anschauen möchte, sollte einmal hier
reinschauen. Im Flip Down Menü "Netzfrequenz Verläufe" oben könnt ihr Euch dann auch verschiedene Graphen aufrufen.

Danke Oliver, das ist sehr anschaulich !
Bereits im ungestörten Zustand atmet die Regelung mit etwa 300 MW in Echtzeit. Das ist so unmittelbar nur aus der Momentan-Reserve zu erbringen.


LG Peter
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Ungelesen 10.06.2019, 11:24   #23
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Aktueller Streifzug, Strom in Deutschland.

Geschichtliches
1948 schlossen sich Badenwerk, Bayernwerk, Energieversorgung Schwaben, Hamburger-Electricitätswerke, Preussen-Elektra, RWE, VEW und Bewag
zur „Deutschen Verbundgesellschaft“ (DVG) zusammen.
1949 gründeten die kommunalen Versorger den „Verband kommunaler Unternehmen“ (VKU)
und 1950 die regionalen Energieversorger die „Arbeitsgemeinschaft regionalerEnergieversorgungsunternehmen“ (ARE)
Auf der Verbraucherseite schlossen sich die industriellen Stromerzeuger zur „Vereinigung Industrieller Kraftwirtschaft“ (VIK)zusammen
und die mittelständische Wirtschaft gründete den „Bundesverband derEnergieabnehmer“ (VEA).
Flächendeckende Elektrifizierung, Abgrenzung der Versorgungsgebiete, Herausbildung der Verbundwirtschaft und Beteiligung der öffentlichen Hand
bildeten die Eckpfeiler eines Systems, das noch bis Anfang des 21.Jahrhunderts Bestand haben sollte.

Im Bund-Länderstreit hatten die Länder und die Kommunen stets die Nase vorn, denn sie verfügten mit dem Wasser- und Wegerecht
über das wichtigste rechtlich Instrument zur Steuerung dieses Wirtschaftsbereichs.
Am meisten profitierten die kommunalen Stadtwerke als Haupt-Aktionäre der Monopolisten von deren satten Dividenden und Kurs-Gewinnen,
und konnten so den öffentlichen Nahverkehr, Theater und Schwimmbäder unterhalten ( quersubventionieren ).
Die entstandenen Strukturen erwiesen sich als sehr stabil, so daß der deutsche Energiemarkt bis Ender der 90er Jahre fast vollständig vom Wettbewerb abgeschottet blieb.
http://geb.uni-giessen.de/geb/vollte...2007-09-19.pdf
Das anschließende Vorgehen der EU gegen die Strom-Monopole, insbesondere die erzwungene Trennung von Erzeugung und Transport,
und das Verbot von Quersubvention, führte alsbald zu drastischen Gewinn- und Kurs-Einbrüchen dieser Unternehmen an den Börsen.
In der Folge verkauften viele Kommunen aus Not ihr Tafelsilber zu Schleuderpreisen, und werden sich davon nie wieder erholen.

Durch Öffnung der Energiemärkte wollte man die die Monopol-Stellung der Energie-Riesen unterbinden.
Liberalisiert wurde jedoch nur die Strom-Erzeugung, nicht aber der Stromtransport.

Die traditionellen Versorgungsnetz-Betreiber unterliegen nach wie vor keinem Wettbewerb.

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Die abzudeckende Tages-Spitzenlast im Winter kann bis zu 82 Gigawatt erreichen.
Installiert sind derzeit 42,3 Gigawatt Solar-Energie und 55,7 Gigawatt auf Windenergie.
( Rein nominal, und nach Ansicht der Grünen reichen die installierten Leistungen der EEG-Anlagen um sofort die alleinige Versorgung zu übernehmen )
Grüne meinen deshalb man könnte das auch so umsetzen.

Die Netto-Gesamt-Nennleistung aller Erzeugungsanlagen beträgt 214,2 Gigawatt.

Der Tages-Lastgang für den Folgetag ist normalerweise sehr gut voraussagbaren, (1)
während sich die Schwankungen der Wind- und Solar-Stromerzeugung jeder brauchbaren Prognose entziehen. (2)
In Verbindung mit dem Einspeise-Vorrang für grünen Strom erzwingt das eine höchstmögliche Flexibilität der traditionellen
Grund- und Spitzenlast-Erzeuger.


—————————————————————————————————————————————————— ———

Das Netz-Entgelt wird nicht wie zuvor die Netznutzungskosten in Megawatt / Leitungskilometer, sondern entfernungs-unabhängig erhoben.
Auf diese Weise wurde neben der eigentlichen Zielsetzungen im Rahmen der Liberalisierung,
zugleich eine Grund-Vorraussetzung zum schnellen Wachstum Erneuerbaren Energien gesetzt.

Eine weitere wichtige Voraussetzung zum Durchbruch Grüner Energien war 2002 die Gründung der Leipziger Energiebörse.
Diese war zunächst Marktplatz für in Deutschland produzierten Strom und hat sich Inzwischen zu einem internationalen Marktplatz,
(European Energy Exchange - EEX) erweitert, wo über 200 Börsenteilnehmer aus 19 Ländern agieren.
Bereits 2008 wurde mehr als doppelt soviel Strom an der Börse gehandelt als in Deutschland verbraucht wird.
Der Handel kann entweder auf dem Terminmarkt oder auf dem Spotmarkt erfolgen, wobei sich der Spot-Markt der EEX in Paris befindet
und unter dem Namen EPEX Spot bekannt ist.
Der Spot-Markt dient als Handelsplatz für den Intraday-Markt bzw. Day-Ahead-Markt.
Das betrifft kurzfristig lieferbaren Strom innerhalb von 1-2 Tagen,
während auf dem Termin-Markt längerfristige Lieferverträge mit einer Vorlaufzeit von bis zu sechs Jahren geschlossen werden.

Generell zeichnen sich alle Produkte an der Strom-Börse durch folgende Merkmale aus:
Anonymität der Marktteilnehmer, Standardisierung der gehandelten Produkte, transparenter Preisbildungsmechanismus,
Möglichkeit zur Absicherung gegen Preisänderungen und Kontrahenten-Ausfallrisiken durch Hinterlegung von Sicherheiten

An der Börse wird Strom nur bilanziell umgeschlagen, die physische Erfüllung des Stromhandels erfolgt zwischen den Parteien die den Zuschlag erhalten.
Dies geschieht, indem der Erzeuger Nutzungsrechte für den Transport über das Stromnetz erwirbt.

Den Börsenindex der Strombörse für die Märkte Deutschland und Österreich nennt man Phelix (Physical Electricity Index).
Er errechnet sich aus dem Durchschnitt aller gehandelten Stunden-Kontrakte eines Tages.
Wie andere Börsen-Indizes auch, dient der Phelix als maßgeblicher Basiswert für die Termingeschäfte.
Den unterschiedliche Produkten im Termingeschäft entsprechend unterscheidet man
Phelix-Baseload (Grundlast), Phelix-Peakload (Spitzenlast) oder Phelix-Off-Peak (Schwachlast). (3)


Börsentrends : Der EEX Intraday Handel stagniert, die 15-Minuten Produkte wachsen kräftig
Der Viertelstundenhandel zeigt seit dem Start in Deutschland im Dezember 2011 auch ein fortwährendes Wachstum.
Die intraday gehandelten 15-Minuten Kontrakte pendeln sich bei ca. 300 GWh/Monat ein,
während die über den Day-Ahead -Markt am Vortag gehandelten 15-Minuten Auktion ein stetiges Wachstum zeigt.
Die Auktion hat den Vorteil, dass keine extra Intraday Handelslizenz benötigt wird. (4)
Der durchschnittliche Day-Ahead-Strompreis im Januar 2019 betrug 4,9 Ct./kWh. also deutlich niedriger als in allen direkten Nachbarländern,
wobei die Schweiz mit 6,2 Ct./kWh die höchsten Preise verzeichne.
Ausgangspunkt der Strompreisbildung ist der Großhandelsmarkt,
auf dem sich die Preise nach den kurzfristigen Grenzkosten der im Erzeugungssystem verfügbaren Kraftwerke bilden.
Dasjenige Kraftwerk, das zur Abdeckung der jeweiligen Lastspitze gerade noch eingesetzt werden muss,
hat nach der Grenzkosten-Preisregel eine herausragende Bedeutung, da dessen Erzeugungskosten zugleich den Großhandelspreis für Strom festlegen. (5)


An üblichen Werktagen werden die höchsten Preise in der Regel in den Morgenstunden zwischen 8 und 10 Uhr sowie in den Abend-stunden erzielt.
Die Preise können jedoch nur in einem bestimmten Rahmen schwanken: Der Höchstpreis für eine MWh beträgt 3.000 Euro.
Da der Börsenpreis mitunter in den negativen Bereich rutscht, ist ein Mindestpreis von -500 Euro pro MWh festgelegt. (6)


Jährlicher Inland-Handel, Export und Import
2018 betrug der Inland-Stromhandel rund 596 Terawatt-Stunden,
außerdem wurden 83 Terawatt-Stunden exportiert, und 31,5 Terawatt-Stunden importiert.
Der physikalische Strom-Austausch erfolgt mit den neun unmittelbaren Nachbarländern. (7)

Etwa 75 Prozent des Stromhandels findet jedoch weiterhin außerbörslich im sogenannten OTC-Handel (Over the Counter) statt.
Hier interagieren Verkäufer und Käufer oft über einen zwischengeschalteten kommerziellen Broker.
Die Produkte sind, anders als an der Börse, nicht standardisiert und die Absicherung gegen Risiken ist Vertragssache.
OTC-Handel ist vor allem für große Kraftwerke interessant, die sich durch langfristige OTC-Verträge Preise und Abnahme ihrer Strommengen sichern.
Nach Ende der Förderung könnte der OTC-Handel auch für die Erneuerbaren Energien an Attraktivität zur langfristigen Absicherung zur Stromabnahme und Preisen gewinnen. (8)

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Was versteht man unter Regelzone ?
Seit 2012 ist Deutschland in vier Regelzonen unterteilt, die verwaltet werden von
TenneT TSO GmbH, 50 Hertz Transmission GmbH, Amprion GmbH, Transnet BW GmbH
Dabei handelt es sich jeweils einen geographisch festgelegten Verbund von Hoch- bzw. Höchst-Spannungsnetzen,
Die Grenzen zwischen den einzelnen Regelzonen sind dabei vor allem rechtlich gezogen.
physikalisch sind sie alle über Kuppelstellen miteinander verbunden, durch die permanent der in Deutschland und seinen Nachbarstaaten produzierte Strom fließt.
Innerhalb jeder Regelzone haben alle Übertragung-Netzbetreiber die Frequenz-Haltung zu gewährleisten. Zu diesem Zweck gibt es positive und negative Regelleistung.
Über die einzelnen Regelzonen hinaus gibt es ein Verbundnetz der deutschen Übertragungsnetze, welches von Amprion zusätzlich geregelt wird.
Überschüssiger Strom aus einer Regelzone wird über die Kuppelstellen in Gegenden geleitet, bei denen gerade Strom fehlt.
Innerhalb dieses Netzregelverbundes werden die Einspeisungen und Entnahmen regelzonen-übergreifend saldiert und abgerechnet. (9)


Regelleistung wird von den Übertragungsnetzbetreibern abgerufen.
Die Kosten hierfür werden auf die für Lastabweichungen verantwortlichen Akteure im Stromnetz (die sogenannten Bilanzkreisverantwortlichen) umgelegt.
Dies geschieht anhand von Größe und Vorzeichen der jeweiligen Ausgleich-Energie.
Auf gleiche Weise erfolgt die Beschaffung, Verrechnung und Zuordnung von Ersatzleistung für die Übertragungs-Netzverluste, die etwa 6 % betragen. (10)

Der Handel mit Regel-Energie erfolgt per Direkt-Vermarktung, also nicht über die Börse.
Der prognostizierte Bedarf an Regelleistung wird von den vier Netzbetreibern täglich im Internet ausgeschrieben.
Bieter auf diesen Auktionen benötigen eine Prä-Qualalifikation des Netzbetreibers (siehe Grafik).
Derzeit sind in der Minutenreserve (MRL) 45 Lieferanten zugelassen, in der Sekundärreserve (SRL) 37, in der Primärreserve (PRL) 27.
Quelle: Anbieterliste).
In den letzten Jahren schwankte die ausgeschriebenen Höhe der Reserve zwischen rund 3 und 4,5 Gigawatt.


Für ihre Anfahrt-Bereitschaft bekommen die Teilnehmer eine Vergütung, den sogenannten Leistungspreis.
Im Einsatzfall erhalten die Akteure, der Minuten- und Sekundär-Reserve zusätzlichen den entsprechenden Arbeitspreis.
Die Kosten werden sowohl über die Netznutzungsentgelte als auch über den Ausgleichsenergiemechanismus umgelegt.
So zahlen die Endverbraucher den Leistungspreis, denn sie profitieren von unterbrechungsfreier Stromversorgung.
Hingegen teilen sich die Bilanzkreise den Arbeitspreis, entsprechend der eingetretenen Abweichung von der Prognose.
Also trägt der Netzbetreiber das Kosten-Risiko für seine Prognose.
Soweit die Theorie, kontrollierbar ist das kaum, auch nicht durch die Netz-Agentur.

Erst neuerdings plant man Maßnahmen zum Ausgleich der abzuschaltenden konventioneller Regelstrom-Erzeugung,
die künftige Integration von Erneuerbaren-Anlagen in den Regelenergiemarkt.
Die Bundesnetzagentur will die Bedingungen hierfür derzeit feststellen.
Während dessen führen Übertragungsnetzbetreiber entsprechende Pilotprojekte mit neuen Wind-Energieanlagen. (11)


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Stromanbieter für private Haushalte
Die privaten Haushalte verbrauchen einen Anteil von 25 % der Gesamt-Strommenge.
75,2% dieser Haushalte werden weiterhin durch den Grundversorger beliefert.
Dies sind zuvorderst die Big 4 ( RWE, E.on, Vattenfall und EnBW ) sowie alle öffentlichen Anbieter wie Stadtwerke und Elektrizitäts-Genossenschaften.
Derzeit rund 900 überregionale Stromanbieter teilen sich die restlichen 24,8 % der Haushalte. (12)

Viele dieser überregionalen Anbieter verfügen über keine eigene Infrastruktur,
sondern beschaffen sich die benötigten Strom-Kontingente per Software an der Börse.
Wie auch immer, jeder Anbieter muß mindestens gewährleisten, dass die eingekauften Mengen dem Summen-Verbrauchsprofil seiner Kunden entspricht
und die Stromkennzeichnungs-Pflicht beachten.
Er muß den den Letzt-Verbrauchern die Strom-Zusammensetzung nach Anteilen von EEG, Kohle, Gas, AKW ausweisen. (13)



100%-Ökostrom-Tarife ?
werden oft unredlich beworben. „Ökostrom“ ist kein geschützter Begriff. Es gibt in Deutschland keine verbindliche Definition.
Praktisch kann jeder Anbieter über Zertifikate, Aufschläge, Spenden grüne Projekte fördern, oder per Liefervertrag von EEG-Erzeugern einkaufen
um eines der unzähligen Prüflabels zu erhalten. Der Kunde zahlt somit im Prinzip einen freiwilligen Aufschlag zur EEG-Umlage.
Kann der Öko-Kunden-Verbrauch zeitweise nicht mit betreffenden Anlagen erzeugt werden,
stellt der Netzbetreiber automatisch die jeweilige Differenz-Menge an Grauem Strom,
und physikalisch bedingt erhält jeder Haushalt seinen Strom grundsätzlich von dem nächstgelegenen Versorger.


Billiger Strom für die Industrie auf Kosten der Privat-Verbraucher ?
Industrie-Strom hat einen Anteil von 46 % der Gesamt-Strommenge.
Die Belieferung erfolgt zu einem großen Anteil durch Direktlieferung, also von einem Anlagenbetreiber zu einem individuellen Strompreis.
Wirtschaftliche Grundlage von Direkt-Lieferverträgen ist die Befreiung von Stromsteuer, Netzentgelten und weiteren netzgebunden Abgaben und Umlagen,
wenn der Strom ohne Nutzung des öffentlichen Stromnetzes geliefert und verbraucht wird.
Die gleichen Vorteile bestehen für Eigen-Erzeugungsanlagen.

Die Industrie profitiert auch von traditionellen Standort-Vorteilen in Erzeugernähe und durch OTC-Handel.
Politisch kontrollierte kommunale Stadtwerke belieferten ihr Industrie-Kunden schon immer zu knapp kalkulierten Preisen.

Weiterhin können nach den §§ 63 ff. des Erneuerbare-Energien-Gesetzes stromkostenintensive Unternehmen eine Begrenzung (Reduktion) ihrer EEG-Umlage erhalten.
Die EEG-Umlage allerdings wird auf jegliche Erzeugung fällig, auch bei Eigenerzeugung und von EEG-Anlagen. (14)
Allerdings gibt es auch hier wieder eine Ausnahme :
Für Bestandsanlagen, die bereits vor dem 1. August 2014 zur Eigenversorgung genutzt wurden, muß keine EEG-Umlage abgeführt werden. (15)
Unter dem Strich ist die Frage mit klarem Ja zu beantworten.


EEG-Umlage
Nach dem EEG-Gesetz wird die Stromerzeugung durch festgelegte Einspeise-Vergütungen gefördert.
Diese richten sich nach nach Energiequellen und Anlagengrößen und werden in der Regel für einen Zeitraum von 20 Jahren gewährt.

Die EEG-Umlage ist die Differenz zwischen den Einspeise-Vergütungen und den Erlösen, die mit dem erzeugten Strom an der Börse erzielt werden.
Diese Differenz wird auf die Strom-Endverbraucher umgelegt.

Die Berechnung der EEG-Umlage hat sich seit Inkraft-Treten im Jahr 2000 mehrmals geändert.
So müssen die Übertragungsnetzbetreiber seit 2010 den EEG-Strom nicht nur vorrangig aufnehmen, sondern auch an der Börse vermarkten.
Sie erhalten dafür von den Anlagenbetreibern eine Umlage gemäß der Ausgleichsmechanismus-Verordnung.
Anlagenbetreiber dürfen seit 2012 alternativ zur festen Vergütung ihren erzeugten Strom auch selbst vermarkten und hierfür eine Marktprämie beanspruchen.
Diese Prämie wird ebenfalls durch die EEG-Umlage finanziert.
Die Höhe der EEG-Umlage pro Kilowattstunde wird von den ÜNB jeweils im Oktober für das Folgejahr im Internet bekanntgegeben,
sie ist im Gegensatz zu den Netz-Entgelten überall in Deutschland gleich.



Netzentgelt wird durch §20EnWG bestimmt. Maßgebend ist demnach die sogenannten Erlösobergrenze,
die von der Bundesnetzagentur für jeden Netzbetreiber berechnet und festgelegt wird.
Ziel ist, dass der Netzbetreiber durch die Summe seiner Netzentgelte nicht mehr verdienen darf, als ihm von der Behörde als Gesamterlös vorgegeben wurde.
Die Netzbetreiber müssen dazu ihre Gesamterlöse verursachungsgerecht auf alle von ihnen betriebenen Netzebenen und Netzfunktionen umlegen (Kostenträgerrechnung).
Deshalb ist das Netzentgeld bei jedem Verteilnetzbetreiber und in jeder Spannungsebene unterschiedlich hoch.
Das durchschnittliche Netzentgeld für Haushaltskunden betrüg für 2018 = 7,19 ct/kWh (16)


Neben §20EnWG gelten bezüglich der Netzentgelte auch noch die Stromnetzentgeltverordnung von 2005 und das Strommarktgesetz vom 08.07.2016
Danach haben bestimmte Letztverbraucher die Möglichkeit, vom örtlichen Netzbetreiber niedrigere individuelle Netzentgelte zu erhalten.
Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) müssen den örtlichen Netzbetreibern die durch diese niedrigeren Entgelte entgangenen Erlöse erstatten.
Die ÜNB gleichen die Zahlungen für diese entgangenen Erlöse untereinander aus und errechnen einen Aufschlag auf die Netzentgelte,
der als Umlage auf alle Letztverbraucher unter 1 Mio. kWh Jahresverbrauch umgelegt wird.
Diese zusätzliche Umlage beträgt für Haushaltskunden für 2018 = 0,370 und für 2019 = 0,305 ct/kWh (17)


Das Netzentgeld ist der größte Einzelposten auf der Strom-Rechnung, gefolgt von EEG-Umlage.
Erst an dritter Stelle folgt der Strom, einschließlich Vertrieb und Marge. (18)

————————————————————————————————————


(1) https://upload.wikimedia.org/wikiped...lastprofil.svg
(2) https://www.weltenergierat.de/wp-con...e11_final2.pdf
(3) https://www.next-kraftwerke.de/wissen/energieboerse-eex
(4) www.epexspot.com/de/presse/press-archive
(5) https://www.pv-magazine.de/2019/02/0...em-rekordhoch/
(6) https://www.ihk-siegen.de/fileadmin/...tromhandel.pdf
(7) https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dos...r-zukunft.html
(8) https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%...#Umsatzvolumen
(9) https://www.next-kraftwerke.de/wissen/regelzone
(10) https://de.wikipedia.org/wiki/Regelleistung_(Stromnetz)
(11) https://www.regelleistung.net/ext/static/mrl
(12) https://1-stromvergleich.com/stroman...-marktanteile/
(13) https://www.bdew.de/media/documents/...ng_08-2018.pdf
(14) https://www.konzessionsnavigator.de/...SAAEgJE3vD_BwE
(15) https://www.transnetbw.de/de/presse/...nahmen-gibt-es
(16) https://www.bundesnetzagentur.de/Sha...tzentgelt.html
(17) https://www.bundesnetzagentur.de/Sha...ev_umlage.html
(18) https://www.bundesnetzagentur.de/DE/...D401AF1FB3DEDD
Angehängte Grafiken
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Ungelesen 10.06.2019, 15:46   #24
MeikB3
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Whow, Danke Peter
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Ungelesen 12.06.2019, 15:29   #25
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Heute in der Mainzer Allgemeinen Zeitung :


Deutschland lag 2018 beim Haushalts-Strom mit 30 Ct./kWh an zweiter Stelle in der EU.



Beim Industrie-Strom sind wir mit 12,58 Ct./kWh sogar Weltmeister und zwar ausschließlich wegen der EEG-Förderungen, die mehr als 50% des Preises ausmachen.
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Ungelesen 12.06.2019, 15:37   #26
sedalere
Team Alpina-Forum
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Wo bekommt man eine "Privilegierung" her?
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Ungelesen 12.06.2019, 15:52   #27
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Für Industrie-Kunden gibt es innerhalb bestimmter Strukturen und außerhalb der Börse auch günstigeren Strom.
So ist das in der Grafik wohl zu verstehen.
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Ungelesen 12.06.2019, 16:17   #28
horke
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Zitat:
Zitat von oldcar Beitrag anzeigen
Beim Industrie-Strom sind wir mit 12,58 Ct./kWh sogar Weltmeister und zwar ausschließlich wegen der EEG-Förderungen, die mehr als 50% des Preises ausmachen.
Da ich teilweise Industriepreise kenne (d.h. "netto" ohne diverse Umlagen, Netzentgelte etc.) , glaube ich diesen Preis nicht. Da wird Äpfel mit Birnen verglichen.
Viele Firmen verhandeln direkt mit dem Stromversorger und diese Preise sind nicht öffentlich.
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Ungelesen 12.06.2019, 16:26   #29
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Zitat:
Zitat von Horke : Viele Firmen verhandeln direkt mit dem Stromversorger und diese Preise sind nicht öffentlich.

Stimmt,

dann handelt es sich um OTC-Handel außerhalb der Börse,
hatte darüber weiter oben auch berichtet.
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Ungelesen 14.06.2019, 04:45   #30
Andy1
Neuer Benutzer
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Solange man über solch ein Thema Seitenlange Romane schreiben kann hat man keine anderen Probleme
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Ungelesen 14.06.2019, 10:26   #31
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Hast Du auch etwas beizutragen oder eine Frage ?
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Ungelesen 14.06.2019, 15:06   #32
MeikB3
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Zitat:
Zitat von Andy1 Beitrag anzeigen
Solange man über solch ein Thema Seitenlange Romane schreiben kann hat man keine anderen Probleme
Zitat:
Zitat von oldcar Beitrag anzeigen
Hast Du auch etwas beizutragen oder eine Frage ?
Ich verstehe den Post auch nicht ganz genau, wie er gemeint war oder auf was er sich genau bezieht
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 14.06.2019, 16:28   #33
EWBR
Team Alpina-Forum
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Zitat:
Zitat von MeikB3 Beitrag anzeigen
Ich verstehe den Post auch nicht ganz genau, wie er gemeint war oder auf was er sich genau bezieht
Der dritte Beitrag in sechs Jahren, den sehe ich einmal als Schnapsbeitrag (drei) an.

Mehr kann ich daraus leider momentan auch nicht interpretieren.

(Nebenbei glaube ich zu wissen, daß nur substantivierte Adjektive groß geschrieben werden.)


Ich finde Peters Ausführungen zum Thema E-Mobilität eine ausgezeichnete Arbeit. Sie zeigt, dass das Thema, wie so oft angeführt, deutlich komplexer ist. Wer wirklich glaubt, dass wir diese Massen an
E-Fahrzeugen mit gleichzeitigem Ausstieg der Kohlekraftwerke technisch stemmen können lebt für mich in einer Traumwelt. Dazu kommt noch, dass wir mehr denn je auf eine stabile Energieversorgung angewiesen sind.

Was passiert heute wenn im Haus der Strom ausfällt, da funktioniert noch nicht einmal ein IP Telefon, wenn man nicht gerade eine Online USV hat die den Router samt Telefon versorgt. Da stellt sich mir die Frage wie es dann weiter vorne im Verteiler aussieht, wenn dort das Lichtlein ausgeht reicht es ja wieder nicht für einen Anruf. Die Abhängigkeit wird unbewusst immer höher, genau das ist für mich der Grund genauer Überlegungen, wo die Reise hingeht.

Wie sieht der Datenstrom im 5G Fall und einer komplett autonomen Verkehrskommunikation aus, wenn die Netzversorgung plötzlich ausfällt. Wie werden die Daten zwischengespeichert, wo liegen Backups wie schnell sind diese nach einem Boot kommunikativ untereinander wieder verfügbar.

Ich war am Dienstag geschäftlich in Frankfurt und weil ich nicht wieder im Stau stehen wolle bin ich mit dem ICE gefahren. Mit einer inneren entspannten Einstellung habe ich meine Nerven auf jeden Fall geschont, aber weder die Hin- noch die Rückfahrt war pünktlich . Schaue ich mir nun nur die Ausfälle der ICE Fahrkabinen an, dann muss in einer komplett autonomen Fahrtwelt sicherlich noch sehr viel verbessert werden.

LG Oliver
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 14.06.2019, 19:30   #34
Datensalat
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Ach Oliver,
Du hast wie immer Klarsicht.

Aber demjenigen, der sich über die Jahre immer leichtsinniger in Abhängigkeit von Stromleitungen begeben hat, geht es genauso wie jemandem der leichtfertig geheiratet hat: Man kommt aus der Abhängigkeit kaum noch heraus, außer man stellt seine Lebensgewohnheiten total auf den Kopf.



Wenn also wirklich mal ein Stromnetz flächig ausfallen sollte, dann müssten wir dies als nicht ganz kostenloses Abenteuer oder Dschungelcamp genießen: Die elektrischen Rolläden und das Garagentor öffnen sich nicht. Man braucht sich aber keine Sorgen wegen des Arbeitsplatzes zu bereiten, denn der Chef ist auch nicht im Büro. Seine Lieblingstankstelle kann ihm weder den Tesla noch den B7 volltanken. Sie kann ihm aber auch nicht zur Entspannung der Situation zwei Playboy-Magazine verkaufen, denn erstens kann die Verkäuferin nicht 2 * 6,90 € im Kopf ausrechnen, zweitens öffnet sich die Kassenschublade sowieso nicht, und drittens hat der Chef standesgemäß kein Bargeld am Mann.
Also, Oliver, weil Du heute sowieso nicht Auto fahren kannst und das Risiko, Deinen (Auftrag- =) Brötchengeber zu treffen, gegen Null tendiert, möchtest Du gern bei einem Bierchen entspannen? Ich weiß nicht, wo Ihr Eure Getränke lagert; auf jeden Fall (und damit meine ich nicht die Kellertreppe) musst Du Dich im Stockfinsteren zur Küche oder in den Keller vortasten. Wenn Deine Socken nass werden, weißt Du jedenfalls, dass Du vor dem Kühl- oder Tiefkühlschrank angekommen bist. Pass auf, dass Du in der Dunkelheit nicht eine isotonische alkoholfreie Bier-Limonade-Mischung erwischst! Lass vorsichtshalber erst mal die Kinder einen Schluck probieren!
Die Kinder sind schon so früh bei Dir? Claro: Aus Freude, dass die elektrische Zahnbürste nicht funktioniert, sind sie eilends aufgestanden, bevor evtl. der Strom wieder käme. Dass Du als Letzter im Badezimmer aufkreuzt, musst Du büßen: Der Abluftventilator hat seinen Daseinszweck heute nicht erfüllt. Zum Glück wohnst Du immerhin nicht am Berg. Denn bei denen ganz oben Wohnenden ist die Leitungswasserdruckerhöhungspumpe ausgefallen.
...
Die Lebensumstände derer, die sich nix pumpen können, male ich Euch nicht aus, sondern unterbreche die Vorstellung an dieser Stelle.
Meine Lebensabhängige ruft zum Abendessen, und ich freue mich schon auf ein laktose- und cholesterinhaltiges Leberwurstbrot, sofern das Licht im Kühlschrank eben noch funktioniert hat.



Frögliche Grüße an alle Alpina- und Strom-Junkies:
Armin
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 15.06.2019, 08:11   #35
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

@ Meik, Oliver, Armin - vielen Dank für Eure Einlassungen an dieser Stelle. Sehe mich dadurch bestätigt, doch im richtigen Forum zu sein.


LG Peter
  Mit Zitat antworten
Ungelesen Gestern, 12:55   #36
MeikB3
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Zitat:
Zitat von EWBR Beitrag anzeigen
Ich finde Peters Ausführungen zum Thema E-Mobilität eine ausgezeichnete Arbeit. Sie zeigt, dass das Thema, wie so oft angeführt, deutlich komplexer ist. Wer wirklich glaubt, dass wir diese Massen an E-Fahrzeugen mit gleichzeitigem Ausstieg der Kohlekraftwerke technisch stemmen können lebt für mich in einer Traumwelt. Dazu kommt noch, dass wir mehr denn je auf eine stabile Energieversorgung angewiesen sind.

Was passiert heute wenn im Haus der Strom ausfällt, da funktioniert noch nicht einmal ein IP Telefon, wenn man nicht gerade eine Online USV hat die den Router samt Telefon versorgt. Da stellt sich mir die Frage wie es dann weiter vorne im Verteiler aussieht, wenn dort das Lichtlein ausgeht reicht es ja wieder nicht für einen Anruf. Die Abhängigkeit wird unbewusst immer höher, genau das ist für mich der Grund genauer Überlegungen, wo die Reise hingeht.

Wie sieht der Datenstrom im 5G Fall und einer komplett autonomen Verkehrskommunikation aus, wenn die Netzversorgung plötzlich ausfällt. Wie werden die Daten zwischengespeichert, wo liegen Backups wie schnell sind diese nach einem Boot kommunikativ untereinander wieder verfügbar.

Ich war am Dienstag geschäftlich in Frankfurt und weil ich nicht wieder im Stau stehen wolle bin ich mit dem ICE gefahren. Mit einer inneren entspannten Einstellung habe ich meine Nerven auf jeden Fall geschont, aber weder die Hin- noch die Rückfahrt war pünktlich . Schaue ich mir nun nur die Ausfälle der ICE Fahrkabinen an, dann muss in einer komplett autonomen Fahrtwelt sicherlich noch sehr viel verbessert werden.

LG Oliver
Aus aktuellem Anlass: „ in ganz Argentinien, Uruguay, Brasilien und Paraguay gibt es gerade keinen Strom“. Soviel zu dem Thema Blackout.

Danke dir Peter für deine Arbeit und Zeit für das Zusammentragen der fundierten Informationen zum Thema Elektromobilität
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Ungelesen Heute, 15:39   #37
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Die Einspeisung des Fluß-Kraftwerk Yaciretá war wohl durch Schaden an einem Netz-Knoten unterbrochen, dadurch fehlte etwa 1/4 der Gesamt-Erzeugung. Der Netz-Aufbau war erstaunlich schnell, bereits nach 24 Stunden i.W. abgeschlossen.
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Wer haftet in Deutschland für Schäden infolge Strom-Ausfall oder Überspannung ?
Ansprüche gegen den Netzbetreiber bestehen nur bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit,
was zu beweisen praktich auszuschließen ist.
In Berlin zahlte der Netzbetreiber auf Kulanz 20 € / Haushalt.

https://www.tagesspiegel.de/wirtscha.../24024738.html
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Ungelesen Heute, 15:48   #38
EWBR
Team Alpina-Forum
AW: Künftiger Strompreis bei hoher E-Mobilität ?

Zitat:
Zitat von oldcar Beitrag anzeigen
Ansprüche gegen den Netzbetreiber bestehen nur bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit, was zu beweisen praktich auszuschließen ist.
In Berlin zahlte der Netzbetreiber auf Kulanz 20 € / Haushalt.

https://www.tagesspiegel.de/wirtscha.../24024738.html
Das ist der Grund, wesshalb ich 12 APC Online USVs im Einsatz habe.

Im Bedarfsfall wird alles kontrolliert down gefahren und im Normalbetrieb werden Spannungsschwankungen eliminiert. Spätestens im Ausfall und der war in den letzten Jahren leider häufiger angesagt hat man einfach mehr Sicherheit.
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