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Ungelesen 28.11.2018, 17:35   #1
oldcar
Aktive Alpinafreunde
Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Aktuelles Marktgeschehen und Trends:

Im vergangenen Jahr wurden allein in China mehr als 500tsd Elektroautos und knapp 300tsd Hybride verkauft
2019 will die Regierung den Verkauf von Elektroautos gesetzlich anordnen d.h. daß Autohersteller in China eine feste Elektroquote erfüllen.
und für zehn Prozent ihrer in China produzierten Fahrzeuge sogenannte Kreditpunkte sammeln müssen, ab 2020 gelten zwölf Prozent.
Die Batterien aller in China verkauften Elektroautos müssen nach wie vor aus chinesischer Produktion stammen,
sonst erhalten die Fahrzeuge keine Zulassung in der Volksrepublik.
Laut Analyse der Marktforscher von SNE Research verlieren von allem die die Koreaner dadurch sukzessive Marktanteile an chinesische Wettbewerber.
LG Chem, Samsung und SK wurden eiskalt ausgebootet, aber die Koreaner haben prompt reagiert :

Zitat: „LG Chemicals and Samsung SDI Decide to Use Their Plants in China to Produce Batteries for Non-Chinese Automotive Manufacturers“
https://www.electrive.net/2018/10/23...-china-fabrik/

Außer im eigenen Land und in in China betreibt LG Chem derzeit auch Fabriken zur Herstellung von E-Auto-Batterien in USA.
Man beabsichtigt einem Bericht von „Business Korea“ zufolge, jeden Produktionsstandort als Lieferbasis für den jeweiligen Kontinent zu nutzen
und bis 2020 eine Gesamt-Produktionskapazität von 75 GWh aufzubauen.
Heutige Hauptabnehmer sind der US-Konzern General Motors sowie Volvo, Renault, Südkoreas größter Autobauer Hyundai und dessen Tochter Kia.
Hinter LG Chem und Samsung ist SK Innovation Koreas Nummer Drei bei der Produktion von Lithium-Ionen Zellen.

Tesla:
https://teslamag.de/news/tesla-model...sbaender-19971
Panasonic will bis Ende des 2018 drei neue Produktionslinien in der Gigafactory installieren,
um auf eine Gesamtkapazität von 35 GWh pro Jahr zu kommen.

Der Tesla 3 erhält das kompakte Format 2170, damit könne die Energiedichte deutlich gesteigert
und die Kosten um ein Drittel gesenkt werden.
Die 2170-Rundzelle habe „die höchste Energiedichte in der Welt“ und sei zugleich „auch die billigste“, so Tesla-Chef
„The 18650 battery cells produced by Panasonic are estimated to have an energy density of ~250 Wh/kg
and the cost of its batterie pack was less than $ 190 / kWh, which would indicate expected $100 to $150 per kWh,
depending on the battery pack level cost.“
https://electrek.co/2016/11/02/tesla...est-elon-musk/

Mit dem Tesla 3 wollte Musk eigentlich bereits 2018 die Marke von 500.000 Fahrzeugen / Jahr erreichen , 2017 waren es noch 101.312.
Das ehrgeizige Vorhaben steht nun für 2019 an, wenn das Model 3 auch in Europa und Asien ausgeliefert wird.
Mittelfristiges Ziel liegt bei jährlich eine Million Fahrzeuge.
https://ecomento.de/2018/06/04/panas...n-ohne-kobalt/
Panasonic und Tesla entwickeln eine Zelle ohne Kobalt.
Die aktuelle 2170-Zelle wird schon mit vermindertem Kobalt Anteil beworben.
Deutsche Ingenieure, die den Tesla 3 einer umfassenden Analyse unterzogen haben, bestätigten einen Kobalt-Gehalt von 2,8 %,
aktueller Stand der Technik seien 8 Prozent.
“Das wäre ein erheblicher Wettbewerbsvorteil, Kobalt ist derzeit nur sehr schwer auf dem Weltmarkt zu bekommen”,
sagte Sven Bauer, Chef des deutschen Batterie-Produzenten BMZ, der WirtschaftsWoche.
Insgesamt hält Musk weltweit zehn bis zwölf riesige Batteriefabriken nach Vorbild seiner Gigafactory in Nevada für erforderlich.
Batterien als auch Fahrzeuge sollen am selben Standort hergestellt werden.
In den USA sind diese Fertigungsschritte bisher getrennt. Die Autos werden in Fremont bei San Francisco, die Batterien in Reno in Nevada gebaut.

Panasonic
In Japan arbeitet Panasonic hauptsächlich mit Toyota zusammen, die Kooperative Primearth EV Energy hat von 2015 bis 2018 knapp 5 Millionen
Accupacks für Toyota abgeliefert.

GS Yuasa
Der insgesamt größte Batteriehersteller Japans, die GS Yuasa, ist unter anderem mit Honda in der Erzeugung von Lithium-Ionen-Batterien aktiv (Joint Venture: Blue Energy).
Zudem hat GS Yuasa ein Joint Venture mit Mitsubishi Corp. und Mitsubishi Motors Corp. (Joint Venture: Lithium Energy Japan).
Selbstredend hat GS Yuasa auch bereits in China mehrere Batteriefabrikationen, jedoch noch keine für Lithium-Ionen-Batterien.
Allerdings hat das Unternehmen angekündigt, 2019 in Ungarn die Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge aufnehmen zu wollen.

BYD
BYD ( steht für : „build your dreams“ ) eröffnet 2019 Akkufabrik für 24 GWh Kapazität in der Provinz Qinghai, die für ihren Lithium-Reichtum bekannt ist.
https://www.vision-mobility.de/de/ne...taet-1957.html

Dies ist Teil des Plans, die Gesamtproduktionskapazität bis 2020 auf 60 GWh zu erhöhen.
Weiterhin hat BYD vermutlich die weltweit höchste Kompetenz für LFP-Zellen ( Lithium-Eisen-Phosphat )
Anmerkung : LiFePO4-Akkus sind 50% leichter als Blei-Akkus, haben kurze Ladezeiten und lange Lebensdauer.
Sie können auch bei extremen Temperaturen eingesetzt werden – ideal für Aufgaben mit tiefen Entlade-Zyklen und Standby-Betrieb.

BYD-LFP-Zellen kommen in Straßen- und Schienenfahrzeugen, Solarkraftwerken und Energiespeichern in über 50 Ländern zur Verwendung.
Vor allem in Nordamerika und Europa liefert man in immer mehr Elektro-Busse in Kommunen.
Ab 2019 startet Seattle mit den ersten rein elektrischen Müllsammlern, die ebenfalls BYD liefert.

Allerdings gibt es auch erste Rückschläge
https://www.electrive.net/2018/11/15...on-byd-bussen/


CATL
uses NCM as a core material to significantly enhance the energy density of products up to 240 Wh/kg.
http://www.catlbattery.com/en/web/in...ewsinfor/20/24
http://www.catlbattery.com/en/web/in...1#tabMain?id=1
In 2016, CATL ranked among the top three suppliers of battery power solutions globally with a 6.8 GWh annual shipment.
The company’s global lithium-ion production capacity is predicted to rise up to 50 GWh by 2020.
Strategic partnerships with international enterprises from the automobile industry, such as BMW, PSA and Valmet
South Korea’s biggest automaker Hyundai announced that they have chosen CATL as their first battery supplier in China.
The companies are working jointly on the plug-in hybrid vehicle Hyundai Sonata, which is expected to hit the Chinese market in 2018.


Qing Tao
Das Startup Qing Tao, hat die erste Produktionslinie für Festkörper-Batterien in in der ostchinesischen Provinz Jiangsu in Betrieb genommen
https://www.electrive.net/2018/11/20...ststoff-akkus/
Die Anlage kann pro Jahr 0,1 GWh an Festkörper-Batterien mit einer Energiedichte von über 400 Wh/kg produzieren.
Diese sollen zuerst in Spezialgeräten und digitalen Highend-Produkten verwendet werden.
Ab 2020 will man auch Feststoff-Akkus für Elektroautos produzieren.
Bis dahin soll die jährliche Produktionskapazität voraussichtlich auf 0,7 GWh ansteigen.

Mercedes-Benz
https://www.it-times.de/news/daimler...en-usa-130015/
Daimler startet Bau der neuen Elektroauto-Batteriefabrik in den USA
Die neue Fabrik, rund sieben Meilen von der Qing TaoCars Autoproduktion in Tuscaloosa entfernt, soll 2020 in Betrieb gehen.
“Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine Pionier-Rolle in der Entwicklung der E-Mobility zu übernehmen .
Weltweit bereiten wir sechs Anlagen zur Produktion von EQ-Modellen vor und unsere Batterie-Netzwerk besteht aus acht Fabriken“,
sagt Markus Schäfer, Mitglied des Divisional Board von Mercedes-Benz Cars

Nissan-Renault-Mitsubishi
https://www.alliance-2022.com/ventures/
Up to $1 billion Investment domains
The fund, launched in 2018, with a $200 million initial investment is co-located in Amsterdam, Silicon-Valley, Paris, Yokohama, Beijing and Tel Aviv
from where it targets technology and business model innovation in New Mobility, Autonomous Driving, Connected Services, EV & Energy and Enterprise 2.0.



Und in Europa ???

EU
http://www.manager-magazin.de/untern...a-1174306.html
EU will Milliarden in "Gigafactory"-Wettlauf stecken.
Laut EU-Energiekommissar Maros Sefcovic sind bereits 260 Firmen an der EU-Batterieallianz beteiligt.
Vier Gruppen davon sollen Ambitionen für den Bau einer Batteriefabrik hegen, die den Output von Teslas "Gigafactory" in hat.

EBA (Europäischen Batterie-Allianz)
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-18-6114_de.htm
Nur ein Jahr nach Gründung der Europäischen Batterie-Allianz (EBA) liegt ein entsprechender Aktionsplan der Kommission vor,
befinden sich die ersten Pilot-Produktionsanlagen im Bau und sind bereits weitere Projekte angekündigt,
um die EU als führenden Akteur auf dem strategischen Gebiet der Batterieinnovation und -produktion zu etablieren.


Altmayer
https://www.automobil-industrie.voge...F596A91525C8D3
Altmaier macht sich für eine Batteriezellfertigung in Deutschland stark. Den Bau einer solchen Fabrik würde der Bund mit einer Milliarde Euro fördern.
Varta, BASF und Ford sind Kandidaten für ein nationales Konsortium.
Ziel ist der Aufbau einer gemeinsamen Zellenproduktion - in der Lausitz und in Westpolen.
Wie der Tagesspiegel vor kurzem berichtete, soll die Kooperation rund eine Milliarde Euro an Förderungen von der deutschen Regierung erhalten.
https://www.electrive.net/2018/11/13...iken-bedeutet/
Rund 30 Prozent der weltweiten Nachfrage nach Batteriezellen will Altmaier bis 2030 aus deutscher und europäischer Produktion beliefern.


BASF
https://ecomento.de/2018/11/26/basf-...r-chemiemarkt/
der Vorstandsvorsitzende des weltgrößten Chemiekonzerns Martin Brudermüller
äußerte Bedenken, dass Europa sich nicht intensiv genug um die Verfügbarkeit von Batteriematerialien kümmere – dieser Aspekt werde
“viel zu wenig beachtet”. Rohstoffe wie Nickel, Kobalt und Mangan stünden heute stark unter der Kontrolle der Chinesen,
deshalb sollten wir uns für die Zukunft den Zugang sichern”.
BASF kooperiere zu diesem Zweck mit Bergbauunternehmen in Russland.

BMZ
Die BMZ GmbH hat ihren Stammsitz im bayerischen Karlstein am Main.
Im Mai 2016 wurde zu den über 7000 m2 Produktionsfläche am Firmenhauptsatz ein erster Teilabschnitt mit zwei neuen BMZ Gebäuden in Betrieb genommen.
In den beiden jeweils 4.800 m² großen Fertigungseinheiten können jährlich bis zu 200 Millionen Lithium-Ionen-Batterien unterschiedlichster Art und Größe
mit einer Gesamtspeicherleistung von rund 15 GWh entwickelt, gebaut und getestet werden.
Mit dem modularen Ausbaukonzept kann BMZ schneller und flexibler auf zukünftige Veränderungen im europäischen Markt reagieren.

Varta
https://de.reuters.com/article/deuts...-idDEKCN1NO1C1
Varta ist zurück auf der Bühne und bringt sich in Stellung für die E-Auto-Batteriezellproduktion.
Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut will man die Basis legen für eine Massenproduktion.




Northvolt
http://www.manager-magazin.de/untern...1174306-4.html
Das schwedische Unternehmen will in Skellefteå (800 Kilometer nördlich von Stockholm)
Europas größte Fabrik für Lithium-Ionen-Zellen und Elektroauto-Batteriepacks bauen.
Geplante Jahreskapazität: 2020: 8 GWh; 2023: 32 GWh.
Geldgebern von Northvolt zählt etwa Vattenfall, der Schweizer Industrieriese ABB ist als Technologiepartner und früher Investor an Bord,
und auch Volkswagen ist mit seiner schwedischen Lkw-Tochter Scania indirekt beteiligt.
Scania und Northvolt haben die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung von Batteriezellen für schwere Nutzfahrzeuge vereinbart.
Nach Produktionsstart wird Northvolt ein bevorzugter Lieferant von Lithium-Ionen-Zellen für Siemens.
Da Siemens durchaus ein größeren Speicherprojekten mit Batteriesystemen beteiligt ist, ein wichtiger, strategischer Schritt.
Siemens wird sein „Digital Enterprise“-Portfolio zur Verfügung stellen, für die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette
– angefangen beim Design der Batteriezellen bis zur Produktion.
Siemens begreift Northvolt als europäisches Referenzprojekt für die Batterieproduktion der Zukunft.
Ziel von Northvolt ist es, ab 2020 die grünsten Lithium-Ionen-Batteriezellen zu produzieren, die es weltweit zu kaufen gibt.
Schweden bietet dafür als Standort gute Voraussetzungen.


CATL
https://www.automobil-industrie.voge...ngen-a-722722/
CATL errichtet in Thüringen in der Nähe von Erfurt eine Fertigung für Batterien mit einer Kapazität von 14 GWh
„China hat einen Vertragsabschluss anlässlich der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen Anfang Juli angemeldet“,
zitiert der „Tagesspiegel“ aus Berliner Regierungskreisen.
Die Chinesen bekommen demnach die „üblichen Fördermittel und den Zugang zu deutscher Forschungsinfrastruktur“.
https://www.electrive.com/2018/11/17...offices-early/
CATL zieht den Produktions-Start für das neue Werk in Erfurt vor auf 2020.
CATL hat erst im Juni 2018 einen fulminanten Börsengang hingelegt, kooperiert außer mit mit BMW auch mit Daimler und Volkswagen.
Zellen im Wert von 1,5 Milliarden sollen ab 2021 aus der geplanten Fabrik in Erfurt kommen,
sagte BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann
`Von Erfurt kommen die Zellen dann ins 400 Kilometer entfernte BMW-Werk Dingolfing,
wo sie zu Modulen für den vollelektrischen BMW i-next zusammengebaut würden`
Zellen für weitere 2,5 Milliarden Euro kauft BMW bei CATL in China,
unter anderem für den Elektro-Mini, der schon ab 2019 in Oxford vom Band laufe soll.
https://www.heise.de/newsticker/meld...n-4025051.html
Nach sieben Jahren stiller Entwicklungsarbeit hat das US-Startup Sila Nanotechnologies
im März seinen Stealth-Modus verlassen und eine Partnerschaft mit BMW bekannt gegeben.
Bis zum Jahr 2023 sollen für die Anode von Akkus neuartige Materialien auf Silizium-Basis verwendet werden
und so die Speicher-Kapazität, laut BMW gegenüber konventionellen Technologien um 10 bis 15 Prozent steigern.


LG Chem
http://www.manager-magazin.de/untern...1174306-2.html
Polen nutzt seine Standort-Vorteile. Dort baut LG Chem eine größere Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Batterien.
Geplante Jahreskapazität bei Produktionsstart 2019: 5 GWh, späterer Ausbau auf 15 GWh.


Samsung
http://www.manager-magazin.de/untern...1174306-7.html
Samsung SDI polt im ungarischen Göd, 30 Kilometer nördlich von Budapest, eine ehemalige Fernseherfabrik zum Akkuwerk um.
Die Umbauarbeiten sind seit gut einem Jahr abgeschlossen. Geplante Jahreskapazität: Zunächst etwa 2,5 GWh
Das Investment von Samsung in Europa ist - gemessen an den Mitbewerbern - bisher eher sparsam.


SK
http://www.manager-magazin.de/untern...1234951-2.html
Auch SK Innovation investiert in Europa. SK ist der 3. und kleinste koreanische Zellen-Produzent.
Das erste Werk in Ungarn, soll 2020 die Produktion aufnehmen und Daimler mit Lithium-Ionen-Zellen beliefern.
Im Endausbau will man einen Zellen-Output von 7,5 GWh liefern


BYD
https://www.it-times.de/news/byd-pla...nehmen-128954/
BYD will ebenfalls in Europa eine eigene Fabrik für Batteriezellen errichten. Standort und geplante Kapazität noch offen.
Aktuell hat BYD in Europa nur eine in Betrieb genommene Fabrik für Elektroauto-Batterien in Großbritannien.
Produziert werden dort Batteriezellen für Nissan.
https://www.it-times.de/news/byd-ste...se-ein-130350/
BYD steigt mit Großauftrag in den dänischen Markt für Elektrobusse ein, aber es gibt auch Rückschläge in Kanada und an der Börse
https://www.it-times.de/news/byd-unt...tionen-130248/
Im Oktober musste die BYD Co. Ltd. eine Gewinnwarnung ausgeben.
Es wird erwartet, daß für das laufende Geschäftsjahr der Jahresüberschuss um rund ein Drittel einbricht.
Als Grund führte BYD ein sich deutlich verschärfenden Wettbewerb an.


Mercedes-Benz
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-15707655.html
Die Pkw-Sparte Mercedes-Benz investiert mehr als eine Milliarde Euro in den globalen Produktionsverbund von Batterien.
und hat zwei weitere neue Batteriefabriken für Elektroautos an den Standorten Sindelfingen und Stuttgart-Untertürkheim angekündigt.
Die Zellen für die Batterien will der Konzern aber vorerst weiter von Produzenten aus Asien zukaufen
—————————————————————————————————————————————————— —————————


Aus den Veröffentlichungen des Jahres wurde das Wesentliche zum Marktgeschehen sortiert, gekürzt, und Zugehöriges verknüpft.
Die Links dienen lediglich als Quellennachweis.

Vielleicht helfen diese Notizen auch anderen E-Mobil-Interessenten dabei
sich ein eigenes Bild zu machen.



oldcar
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Ungelesen 29.11.2018, 17:10   #2
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Auch das noch: Egon Musk, als Retter der Strom-Versorgung in Süd-Australien
https://hornsdalepowerreserve.com.au/


At 100MW/129MWh, the Hornsdale Power Reserve is the largest lithium-ion battery in the world.
Hier verwendet Tesla keine Zellen aus der Gigafactory, sondern hat einen speziellen Deal mit Samsung ausgehandelt,
um einem Versorgung-Engpass beim Tesla 3 vorzubeugen.


https://hornsdalepowerreserve.com.au/overview/

Der Windpark Hornsdale / South Australia demonstriert hier die Effektivität seines 100MW/129MWh-Tesla-Powerpack´s
Man erkennt daß die Versorgung stabilisiert und die Strom-Aulität verbessert wird. Schon gibt es zwei weitere Projekte in Victoria und in Queensland.
Allerdings sind Powerpacks keine grundlegende Lösung für die Stromversorgung-Probleme Australien`s,
die durch exzessive Wind- und Solar-Kraft Förderung entstanden sind : https://ruhrkultour.de/australiens-w...tte-welt-land/


Matt Howell, CEO von Tomago, der größten Aluminium-Hütte Australiens sagte :
“Was wir brauchen, ist eine konstante Energieversorgung. Die Frage ist, woher kommt diese Energie wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht?”
Vorschläge, New South Wales solle wie South Australia eine riesige Tesla-Batterie kaufen, weist Howell zurück:
“Die größte Batterie der Welt … würde diese Aluminiumhütte acht Minuten lang mit Strom versorgen. Es ist eindeutig ein Unsinn. ”
https://www.reuters.com/article/us-a...-idUSKCN1L81JY

Aber jedenfalls sind derartige Absurditäten Wasser auf die Mühlen selbsternannter Energie-Päbtste (wie z.B. Hofreiter).


https://www.isi.fraunhofer.de/conten...2015_16-01.pdf
Auf Seite 10 sieht man eine Tages-Lastkurve des deutschen 380KV-Netzes,
wie sie unter Annahme der politischen Zielsetzung von 2014 erwartbar gewesen wäre.
Dabei ist eine teilweise Rück-Speisung aus unbenötigten Fahrzeug-Akkus berücksichtigt.
Die dargestellt Lastspitze von 110 GW am Abend wird durch das Laden von Elektrofahrzeugen verursacht.

Man kann an dieser Grafik über den Daumen abschätzen,
daß für die Zeit zwischen 11Uhr bis 23Uhr ca. 12 *20=240GWh Speicherkapazität von erforderlich wären um zu vermeiden,
daß die installierte Strom-Erzeugung und -Verteilung von gegenwärtig ca. 80 GW auf über 110 GW ausgebaut werden müßte.

Das wiederum würde 1.860 Stück der oben erwähnten Tesla-100 MW Powerpack´s erfordern, also etwa entlang
der neuen Strom-Trassen alle 500m eine Anlage.


Wenn jedoch das neueste Ziel der EU, nämlich bis 2050 vollständig aus Fossilen Energien auszusteigen,
auf der anstehenden UN-Klimakonferenz bestätigt werden sollte, wird sich der Speicherbedarf mindestens noch eimal verdoppeln.
Die stationären Stromspeicher würden dann eine ähnlich hohe Anzahl an Batterie-Zellen erfordern wie die Gesamtzahl der Fahrzeug-Pack´s.


Schlimme Vorstellungen !
Da wage ich die Prognose : Noch bevor der letzte Reaktor abgeschaltet gibt es einen Neu-Start der Kern-Technik in Deutschland.
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Ungelesen 29.11.2018, 20:21   #3
sporttourer
Benutzer
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

2050.... ich halte es durchaus für möglich wenn wir nur konsequent genug sind und auch
Mal die alten Pfade verlassen...

Dazu gehört das wir endlich damit aufhören 80 kg Mensch in
Fahrzeugen zu transportieren die 1600 kg aufwärts wiegen und
Schneller wie 200 km/h laufen und 800 km Reichweite haben!
Totaler blödsinn da zu 90 Prozent der Zeit das Fahrzeug ganz anders genutzt wird!
....Batteriespeicher ist doch nur eine Form der Speicherung!
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Ungelesen 30.11.2018, 00:25   #4
NAengine
Benutzer
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Hoffentlich kommt die Energiewende früher als später damit auch die Menschen im Kongo, Simbabwe oder Sambia etwas vom Elektroboom haben können, außer nur "Friedensmissionen"


https://www.deutschlandfunkkultur.de...icle_id=318370
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Ungelesen 30.11.2018, 09:49   #5
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Zitat:
Zitat:
…....Batteriespeicher ist doch nur eine Form der Speicherung!

Welche denn ?
Wasserkraft in Norwegens-Fjorden wurde von Grünen genannt. War dann aber doch nicht so ernst gemeint.

Pumpspeicherwerke, das wäre extrem teuer und hätte einen enormen Flächen-Verbrauch.
Wasserstoff-Technik, würde zusätzliche Kraftwerks-Kapazität erfordern, deshalb (jedenfalls für die Energie-Versorgung) auch keine Lösung.

Kernkraft mit gut regelbaren Reaktoren würde passen. Noch ist es nicht zu spät Merkels Bauch-Entscheidung zu korrigieren.
Zudem wäre es ein Technik-Bereich mit dem wir in der TOP-Liga dabei sein könnten. Das würde auch passen,
denn bei Solar- und Wind-Kraft, sowie auch E-Mobilität sind wir ziemlich im Hinter-Zimmer.

Zitat:
Zitat:
https://www.deutschlandfunkkultur.de...icle_id=318370
Hoffentlich kommt die Energiewende früher als später damit auch die Menschen im Kongo, Simbabwe oder Sambia etwas vom Elektroboom haben können, außer nur "Friedensmissionen"

Schöner Artikel von Jan Uwe Stahr !
Das Alles sind durch die Kolonialisierung entstandene und seitdem ständig anwachsende Probleme.
Mit Deinem Wunsch, da bin ich auch dabei, meine Erwartung ist dann allerdings deutlich bescheidener.

Wäre ein eigenes großes Thema !

Hier nur soviel :
Die konfliktbehaftete Rohstoff-Beschaffung wird die Lebensbedingungen in den Förderländern wohl kaum wesentlich verbessern.
Meine Erwartung von der Politik :
Gewaltfreiheit muß dauerhaft sichergestellt bleiben und man soll nicht alles der Groß-Finanz überlassen,
sondern als Staat auch selbst investieren. Chinas Afrika-Politik könnte ein Ansatz sein.
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Ungelesen 30.11.2018, 10:15   #6
InFLiCT2002
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

@Oldcar:
in MV steht ein test Windpark in dem die überschüssige Windenergie zur Produktion von Wasserstoff genutzt. Da wir im Norden von Deutschland ja über recht wenig Stauseen verfügen, scheint das für mich die aktuelle einzige sinnvolle Variante zu sein, um Strom zu speichern. Batterien/Akkus erachte ich nicht als Sinnvoll, da mir für die Rohstoffe die umwelt echt zu viel vergewaltigt wird, aber das passiert natürlich nicht in D, also unwichtig
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 30.11.2018, 11:02   #7
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Zitat:
in MV steht ein test Windpark in dem die überschüssige Windenergie zur Produktion von Wasserstoff genutzt.

Halte ich auch für sinnvoll,
wenn der Wasserstoff mobil genutzt wird. Allerdings wird das nur lokal begrenzt möglich sein (Beispiel öffentlicher Nahverkehr),
weil eine flächendeckende Infrastruktur zu teuer wäre.
Unter dem Strich kann dies also nur ein kleiner Beitrag zur Lösung des Speicherproblems sein.
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 30.11.2018, 19:08   #8
sporttourer
Benutzer
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Wasserstoff wird wie Erdöl/Benzin transportiert werden ...
Verteilt mit der Vorhanden Infrastruktur
Es Gibt hier bereits
marktreife Produkte
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Ungelesen 30.11.2018, 20:04   #9
vivo1111
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

...hat jemand schon versucht ein e mobil zu kaufen?
Wartezeiten länger als beim Nischenhersteller Alpina?
Warum sollte man das machen?
Leasen oder kaufen von Akkus-max. Standzeit ca.7 Jahre? Danach Entsorgung oder Neukauf des Treibmittels

Schlechte Infrastuktur, lange Ladedauer.
Last not least - zu teuer und ein verlogene Ökobilanz.


Ich glaube an Hybride -alles da. Tankstellen und e-fahren.
Ich persönlich würde zur Arbeit 6km einfach so was kaufen, privat fahre ich Saurier
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 01.12.2018, 11:00   #10
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Zitat:
...hat jemand schon versucht ein e mobil zu kaufen?
Wartezeiten länger als beim Nischenhersteller Alpina?
Warum sollte man das machen?
Leasen oder kaufen von Akkus-max. Standzeit ca.7 Jahre? Danach Entsorgung oder Neukauf des Treibmittels

Schlechte Infrastuktur, lange Ladedauer.
Last not least - zu teuer und ein verlogene Ökobilanz.


Ich glaube an Hybride -alles da. Tankstellen und e-fahren.
Ich persönlich würde zur Arbeit 6km einfach so was kaufen, privat fahre ich Saurier



Wartezeiten :
Hier in Rhein-Main hätte man den neuen Outländer-Plugin im kommenden Frühjahr übernehmen können,
durfte im August damit mal etwas auf dem Firmengelände herumkurven, obwohl ich keine unmittelbare Kaufabsicht vorgegaukelt hatte.
Auch wenn man sich vorher bewußt macht was man da unter die Finger nimmt, ist so ein Hybrid jedenfalls gewöhnungs-bedürftig.
Letztlich machte das Auto aber einen unerwartet guten Eindruck auf mich. Besonders gut auch der 2 Liter-Verbrenner ohne Turbo-Gedöns.
Die Innen-Ausstattung (TOP-Version): Kein Luxus aber solide.

Plugin oder lieber gleich ein reiner Stromer ?
Meine Preferenz könnte sich in den nächsten 2-3 Jahren zugunsten des Stromers verschieben.

Akku-Standzeit :
Im englischsprachigen Forum Tesla Motors Club
gibt es Daten-Erhebungen einer Gruppe von 286 Tesla S Fahrern die fortlaufend aktualisiert wird.
Danach hat der 85 KWh-Akku nach 100.000 km einen Kapazitätsverlust von circa fünf Prozent.
die nächsten 100.000, bis 200.000 km fällt der Kapazität-Verlust noch geringer aus, am Ende also deutlich über 90%.
Das ist schonmal nicht so schlecht, zumal Tesla die Zellen überdurchschnittlich ausreizt.
https://teslamag.de/news/datenerhebu...lometern-10212
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 01.12.2018, 11:33   #11
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Zitat:
Wasserstoff wird wie Erdöl/Benzin transportiert werden ...
Verteilt mit der Vorhanden Infrastruktur



Das ist ein schriller Irrtum,

bitte nicht Alles glauben, was irgendwelche Öko-Fundamentalisten vielleicht so verbreiten.
Besser mal selber nachlesen, z.B. hier :


http://www.fvee.de/fileadmin/publika...2004_07_02.pdf

P.S. Nicht von Ungefähr hat BMW sein Wasserstoff-Projekt auf Eis gelegt, obwohl die Motor -Technik bereits voll entwickelt war.
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 01.12.2018, 16:49   #12
sporttourer
Benutzer
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

..,. Der Artikel ist uralt und mittlerweile überholt

Es ist gelungen Wasserstoff zu „verflüssigen“

https://www.google.de/amp/s/www.gole...29820.amp.html
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 01.12.2018, 17:01   #13
sporttourer
Benutzer
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

https://www.helmholtz.de/energie/flu...ergiespeicher/
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 01.12.2018, 17:02   #14
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Zitat:
Der Artikel ist uralt und mittlerweile überholt

Es ist gelungen Wasserstoff zu „verflüssigen“

Ich gebe auf !!!



nur noch das Eine :


Alle Gase lassen sich grundsätzlich verflüssigen, das mußte niemand neu erfinden.
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 01.12.2018, 17:40   #15
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung




o.k. - Du meinst chemisch gebundenen Wasserstoff.


Damit wurde auch früher schon laboriert.
Wenn es nun einen Durchbruch damit gäbe wäre es fast zu schön um wahr zu sein.



Allerdings genügt die Mineralöl-Infrastruktur nicht den Sicherheits-Auflagen
für Wasserstoff.
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 02.12.2018, 16:04   #16
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

oldcar
@sporttourer
Der lange Traum, Wasserstoff als in jeder Hinsicht sauberem universalen Energie-Träger in die Fläche zu bringen,
findet offenbar gerade eine Fortsetzung.
H2 könnte den Bedarf an Batterie-Zellen deutlich vermindern. Das ist wahrlich erstrebenswert.
Deswegen will ich in diesem Kontext etwas näher darauf eingehen,
auch wenn ich bezweifle, daß Wasserstoff jemals für den privaten Endabnehmer zur Verfügung stehen wird.

Die Schwierigkeiten bei Transport und Speicherung beruhen auf den

Flüssig-Zuständen für Wasserstoff :
Entweder unterhalb der Siedetemperatur TS = -253°C, oder oberhalb des Kritischer Druckes Pk = 13 bar


Das erfordert einen erheblichen zusätzlichen Aufwand für die Behälter
( Wandstärken bei Druckverflüssigung , Isolierung bei Temperatur-Verflüssigung )
Grössere stationäre Behälter werden zum Teil auch in Perlit-Vakuum-Isolierung ausgeführt,
Tanks mit Vakuum-Pulverisolierung haben von 1 - 2 % pro Tag.
Vakuum-Superisolierte Tanks erreichen Abdampf-Raten von 0,4 % pro Tag,
Übliche Größen : 1.500 l Inhalt (ca. 1.100 Nm3) bis 75.000 l (ca. 60.000 Nm3).
Kleinere stationäre Übertage-Druckgas-Speicher sind mit Superisolierung und kontinuierlicher Abgaskühlung versehen.
Die höchsten Speicherdichten erreichen leichte Vollverbund-Flaschen, die bis zu einem Betriebsdruck von 24,8 MPa in Deutschland zugelassen sind.


Fahrzeugtanks fassen bis zu 140 l flüssigen Wasserstoff und wiegen um die 60-70 kg, bei einem Druck von maximal 5 bar.
Dies entspricht in etwa einem Energieäquivalent von 40 l Benzin. Damit ist heute ungefähr eine Reichweite von 400 km möglich.
Zylindrische Wasserstoffspeicher für Pkw haben eine doppelte Aussenwand.
In die rund 3 cm dicke Hochvakuum-Isolation zwischen diesen Wänden sind bis zu 70 Lagen Aluminiumfolie im Wechsel mit Glasfibermatten eingelegt.
Dies entspricht einer Wärmedämmung einem 4 m dicken Styropor-Isolationsmantel.
Der nach außen abzuführende Verdampfungs-Verlust entspricht etwa einem Wärmedurchgang von 1°C /Tag.
Bevor der Wasserstoff zum Motor gelangt, wird er über Wärmetauscher erwärmt, die ihre Energie aus dem Kühlwasserkreislauf beziehen.
Steigt der Druck in den Tanks auf über 3,8 bar, wird gasförmiger Wasserstoff abgelassen, um den Druck zu verringern.
Unter 3,0 bar wird flüssiger Wasserstoff verdampft.
Zur Begrenzung des Betriebsdruckes-Druckes ( in diesem Beispiel 5 bar ) ist ein schemisch aktives Hilfsmittel erforderlich.
Hier die bekanntesten :

1. H2-Speicherung mit Metallhydrid
Dabei wird das Vermögen mancher Metalle und Metall-Legierungen genutzt, atomaren Wasserstoff zu absorbieren und chemisch zu binden.
Die Wasserstoffmoleküle werden hierbei an der Metalloberfläche gespalten und die Wasserstoffatome diffundieren anschließend in das Metall,
um an Zwischen-Gitterplätzen eingebaut zu werden.
Der für die Beladung erforderliche Druck ist abhängig vom eingesetzten Metall bzw. der Metall-Legierung und der Temperatur.
Zur Freisetzung des Wasserstoffs muß mindestens die bei der Beladung freigewordene Wärmemenge wieder zugeführt werden.
Beispielsweise enthielten die 140 kg schweren Speicher- Module einer Titan-Vanadium-Mangan-Legierung 85 kg Pulver und konnten jeweils 1,5 kg Wasserstoff binden.
Der Füllvorgang mit 50 bar über Schlauchleitungen und Schnellverschluss-Kupplung dauerte etwa 10 min.
Der Tank-Anschluß musste gekühlt werden zur Abfuhr der Hydrid-Bildungswärme.

Es gibt zwar inzwischen neue bessere Metallhydride, aber keine schlüssige Konzepte.
Einige Versuchs-Anlagen gab es in den achtziger Jahren.

2. H2-Speicherung mit MTH 


Die Buchstaben MTH sind ableitet von Methylzyklohexan,
Man tankt eine Flüssigkeit, an die Wasserstoff chemisch gebunden ist.
Mit Hilfe der Auspuffhitze wird dieser Wasserstoff in einer bordeigenen Anlage abgetrennt und die Restflüssigkeit belädt man später von neuem mit Wasserstoff.
Im Einzelnen sieht dieses Verfahren so aus:
1) Bindung: Wasserstoff wird chemisch an Toluol gebunden. Dabei entstehen aus 1kg Wasserstoff und 15 kg Toluol 16 kg der Flüssigkeit Methyl-Zyklo-Hexan
2) Dehydrierung: Methyl-Zyklo-Hexan wird mittels eines Katalysators wieder in Toluol und Wasserstoff zerlegt, und zwar am Ort, wo der Wasserstoff gebraucht wird.
3) Wiederbeladung: Das übriggebliebene Toluol wird mit neuem Wasserstoff beladen.
Es gab in den bereits weitreichende Versuche mit diesem Verfahren in den achtziger Jahren.

3. H2-Speicherung mit “Graphit Nanofaser"
Jedes Gramm Kohlenstoff ergibt etwa 30 l Wasserstoff. Der genaue Anlagerungs-Mechanismus ist jedoch noch nicht geklärt.
Wird der Druck reduziert, können bis zu 95% der adsorbierten Wasserstoffmenge wieder freigesetzt werden.
"Mit einem Tank, der 50 kg wiegt, könnte man 8000 km weit fahren!",
schwärmte Dr. Ferdinand Panik, Leiter des "Projekthauses Brennstoffzelle" bei Daimler Benz.
Das war die Hoffnung um 1998, dann war davon nichts mehr zu hören, vermutlich hielten die Micro-Fasern den mechanischen Belastungen
des Straßen-Verkehrs nicht Stand.
http://www.hydrogeit.de/speicherung.htm

4. H2-Speicherung mit Dibenzyl-Toluol ( neuerdings)
( siehe weiter hinten )





Und nachfolgend noch einige neuere Meldungen:


31. März 2018 - Die Brennstoffzelle bleibt ein Milliardengrab für die Autohersteller.
1994 stellte Mercedes das erste Fahrzeug mit Wasserstofftanks vor.
Der NECAR 1 war ein Lieferwagen, der außer der teuren Technik und zwei Passagieren nichts transportieren konnte.
Weitere Kleinserien folgten, mit der B-Klasse F-CELL umrundete Daimler 2011 sogar die Welt.
Weil die Infrastruktur fehlte, musste ein Wasserstoff-Sattelschlepper hinterherfahren - samt einer rollenden Pumpstation für die 700-bar-Hochdrucktanks.
Noch immer ist die Wasserstoffversorgung Glücksache.
Am 5. März wurde in Ingolstadt immerhin die 45. deutsche Zapfmöglichkeit in Betrieb genommen.
Bis 2019 soll das hiesige Tankstellennetz auf 100 H₂-Stationen und bis 2023 auf 400 Zapfstellen wachsen.
Doch viele der bisherigen Versorgungseinheiten sind Prototypen für Forschungseinrichtungen, die öfters den Dienst quittieren.
Mit der Versorgungssicherheit wie man sie von Gastankstellen kennt, hat das noch nichts zu tun.
https://www.sueddeutsche.de/auto/alt...ller-1.3922234


20.April.2018 - Erlanger Forscher arbeiten an wasserstoffbetriebenen Zügen
Um den hochexplosiven Wasserstoff sicher lagern, transportieren und als Antriebsenergie verwenden zu können,
haben Erlanger Wissenschaftler schon vor längerer Zeit eine Trägerflüssigkeit entwickelt, in der das gefährliche Gas gebunden wird.
Ein Liter des Trägerstoffs LOHC, eine Abkürzung für "Liquid Organic Hydrogen Carrier", binde 650 Liter Wasserstoff
Mit Dibenzyl-Toluol wurde ein Stoff gefunden,
der industriell für seine hohe Stabilität und ungiftigen Eigenschaften bekannt ist und sich hervorragend als flüssiger Wasserstoffträger eignet.“
https://www.br.de/nachrichten/wissen...zuegen,QplRqVJ


25.Mai.2018 Der BMW-Weg war ein Irrtum
Knapp zehn Jahre ist es her, da war der Wasserstoffantrieb in aller Munde und Daimler und BMW spielten damals ganz vorne mit:
Die Stuttgarter wollten die Brennstoffzelle zur Serienreife bringen,
die Münchner dagegen verbrannten lieber flüssigen Wasserstoff konventionell in einem V12-Motor.
Heute wissen wir: Der BMW-Weg war ein Irrtum und die Energieverluste viel zu hoch.
Doch auch die Brennstoffzelle tut sich schwer, in die Gänge zu kommen.
Wirklich auf den Markt haben es bis heute nur wenige Modelle geschafft – und die kommen nicht von Mercedes.
http://ww2.autoscout24.de/bericht/wa...E&gclsrc=aw.ds


15.Nov.2018 50. H2-Tankstelle in Potsdam
https://www.hzwei.info/blog/2018/11/...le-in-potsdam/
Wasserstofftankstellen Echtzeitinformationen in Deutschland & Europa.
https://h2.live/


2. Dezember 2018 - BMW will ab 2021 Brennstoffzellen-Autos anbieten
Daimler , BMW, der Gase-Gersteller Linde und zehn weitere Unternehmen haben sich zum Hydrogen Council zusammengeschlossen.

Die Initiative "H2 Mobility", zu der sich unter anderem Daimler, Air Liquide und Linde sowie die Ölkonzerne OMV, Shell und Total zusammengeschlossen haben,
will bis 2023 bundesweit 400 Wasserstofftankstellen aufbauen, bislang gibt es 50,

dem stehen etwa 3000 Ladestationen und gut 14.000 Tankstellen für fossile Kraftstoffe gegenüber.
http://www.manager-magazin.de/untern...a-1130491.html
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Ungelesen 05.12.2018, 14:43   #17
NAengine
Benutzer
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1241919.html
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Ungelesen 06.12.2018, 10:57   #18
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung


Die Richtung hat man ja bereits geahnt, aber diese Größen sind schon etwas beunruhigend;
nicht nur bezüglich der Job´s, auch das Bruttoinlandsprodukt dreht auf -20.
Obendrauf kommt dann noch eine ähnliche Rechnung für die Energie-Wende.
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Ungelesen 08.12.2018, 11:57   #19
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Bislang :

Die technologische Führung und die dominierenden Märkte liegen seit Jahren uneinholbar in Asien und in USA.
Panasonic/Sanyo und Sony aus Japan, LG Chem und Samsung SDI aus Südkorea sowie chinesische Zellen-Fabrikanten wie CATL und BYD
haben zusammen mehr als 90 Prozent Marktanteil.
Deutschland hält nur ca. 3% der weltweit angemeldeten Patente und spielt bei der Zellenproduktion überhaupt keine Rolle
Die nationalen Aktivitäten beschränken sich gegenwärtig auf Forschung und Entwicklung.
Beispielsweise beim ZSW in Ulm, wo im Labor für Batterietechnologie (eLab) eine Pilotanlage zur industriellen,
vollautomatischen Fertigung autotauglicher Lithium-Ionen-Zellen zur Verfügung steht.

„a great breakthrough is needed in order to increase the energy density from the current 210 Wh/kg of Li-ion batteries
to the ambitious target of 500–700 Wh/kg to satisfy application in electrical vehicles.“

So lautet ein institutionelles Statement aus dem Jahr 2011.
Heute, 7 Jahre später, kratzt man gerade mal an der 250 er-Grenze, der great breakthrough in Europa beginnt also gerade erst.
Allerdings sind es auch hier ausschließlich Investoren aus Fernost, die große Kapital-Geber überzeugen können.
So erscheint die Zurückhaltung der gesamten deutschen Automobil-Brache Sachen Zellen-Produktion verständlich.
Auch Tesla hat ursprüngliche Vorhaben in Europa wieder auf Eis gelegt.

Für Europa geht es nur noch ausschließlich darum, den Anschluss nicht völlig zu verlieren.
Dazu ist es noch nicht zu spät, denn
Lithium-Ionen-Batterien werden noch mindestens 10 Jahre die dominieren Akku-Lösung bleiben.
Es gibt noch hohes Potential zur Kostenreduzierung, schnellerem Laden und höherer Speicherkapazität.
Es liegt deshalb nahe, die Förderung auf Investment in Forschung, Entwicklung und Patente zu konzentrieren.
Besonders an den Packs besteht noch einiges Entwicklung-Potential.
----------------------------------------------------


Aktuelles Marktgeschehen und Trends: Teil II

Eine Auflistung aller Batterie-Hersteller weltweit :
https://e-auto-journal.de/hersteller...-elektroautos/


Das Fraunhofer Institut,
stellt ausgewählte Studien offen zur Verfügung stellt. Beispielsweise :
Technologie-Roadmap Stationäre Energiespeicher ... - Fraunhofer ISI
Die fortgeschriebene Road-Map bietet einen Ausblick auf zukünftigen Entwicklungen.


Bosch
"Die wollen lieber alle mit dem Diesel in Rente" so steht es in der Wirtschftswoche,
In Europa entstehen erste Fabriken für Batteriezellen. In Deutschland allerdings nicht…
Bosch-Chef Volkmar Denner ist skeptisch:
„Der Aufbau einer eigenen Fertigung von Batteriezellen berge viele Risiken.
Die asiatischen Hersteller aus Südkorea, Japan und zuletzt vermehrt auch aus China seien technologisch enteilt, sie produzierten billiger.“

Ähnlich argumentieren die Chefs von Continental, Daimler, ZF und BMW:
Alle bekräftigen immer wieder öffentlich, wie wichtig das Beherrschen des Batteriezellen Know-hows für die Zukunft der deutschen Automobilindustrie sei,
doch wenn es um konkrete Investitionen geht, zögern und zaudern die Autobosse um die Wette.
https://www.wiwo.de/technologie/mobi.../20943852.html


Continental
will dagegen erst nach 2020 entscheiden, wie es in der Frage weitergeht.
Dann sei auch besser absehbar, ob künftige, deutlich effizientere Technologien wie die Feststoff-Batterie der richtige Weg sind,
so Degenhart. Timing sei bei der Entscheidung extrem wichtig.
„Wer zu früh zu viel investiert, der wird Milliarden verbrennen. Wenn sie den richtigen Zeitpunkt verpassen, dann werden sie den Markt verlieren.“
https://www.automobil-industrie.voge...F596A91525C8D3


Terrae
Unter diesem Namen errichtet ein in Deutschland beheimatetes Konsortium aus 17 Unternehmen und Forschungseinrichtungen
gleich zwei Produktionsanlagen für kundenindividuelle Lithium-Ionen Batteriezellen mit einer geplanten Gesamtkapazität in 2028 von 34 GWh
BMZ GmbH
Die 1994 gegründete BMZ GmbH mit Stammsitz im bayerischen Karlstein am Main übernimmt einen Mehrheits-Anteil von TerraE.
https://www.bmz-group.com/Produkte/DE_index_1808.html


BMW, BASF, Samsung SDI
haben ein gemeinsames Pilotprojekt für nachhaltigen Kobalt-Abbau in der Demokratischen Republik Kongo gestartet.
Als Koordinator tritt im Auftrag des Quartetts die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Erscheinung.
https://www.electrive.net/tag/basf/


BASF und Nornickel
hat nun Harjavalta in Finnland als ersten Standort zur Herstellung von Batteriematerialien für den europäischen Automobilmarkt ausgewählt.
Die Anlage wird in Nachbarschaft zur Raffinerie des russischen Bergbaukonzerns Norilsk Nickel (Nornickel) entstehen.
BASF und Nornickel sind bereits länger Partner.
Der Produktionsstart ist für Ende 2020 geplant und wird die Ausstattung von etwa 300.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr mit Batteriematerialien ermöglichen.
Jährlich erzielt der Chemiekonzern mit Lieferungen an Autohersteller rund elf Milliarden Euro Umsatz.
https://www.electrive.net/2018/10/22...n-in-finnland/


Tesvolt
In der Grafschaft West Sussex wurde das erste kommunale Batteriespeicherprojekt
mit einem 4,4 MW Lithium-Speichersystem des deutschen Herstellers Tesvolt Großbritanniens installiert.
https://www.industr.com/de/erstes-ko...-in-uk-2353222


Akkuwechsel-Stationen:

Strom für die Langstrecke.
In den Anfangstagen der modernen E-Mobilität galt die Idee des Wechsel-Akkus kurze Zeit als zukunftsträchtig.
Dann ging deren größter Vorkämpfer pleite und der Siegeszug der Schnell-Ladetechnik begann.
Doch nun kommt das Konzept der Austausch-Batterien für E-Autos zurück.
E-Mobil-Hersteller Nio will bis 2020 rund 1.100 Batteriewechsel-Stationen entlang der Transitroute von Nord- nach Südchina bauen,
die ersten 18 Anlagen seien bereits in Betrieb und versorgen die Kunden der Marke vollautomatisch mit Langstreckentauglichkeit.
Nio zufolge wird das Auto dazu in eine Art Garage gefahren und oberhalb einer Grube positioniert.
In diese sei ein Roboter eingelassen, der die unter dem Fahrzeugboden verschraubte leere Batterieplatte löst, eine volle herbeifördert, diese einpasst und festschraubt.
https://www.automobil-industrie.voge...ecke-a-780073/



Tesla
http://www.manager-magazin.de/untern...1174306-8.html
In Schanghai plant Tesla eine Gigafactory in die chinesische Geldgeber finanzieren sollen.
Kürzlich hatte Musk verkündet, sich mit der Stadtregierung auf den Bau einer Tesla-Fabrik geeinigt zu haben.
Analysten fragen, wie Tesla das Werk bezahlen will und noch in diesem Jahr das Geld ausgehen könnte.

Von Januar bis Ende März hatte Tesla einen negativen Cashflow von über einer Milliarde Dollar.


Tesla-Pack, Innenansicht
Wer schon immer wissen wollte wie ein Tesla-Pack und eine Tesla-Zelle von innen aussehen, kann das hier :
https://e-auto-journal.de/tesla-batt...etail-zerlegt/
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Ungelesen 12.12.2018, 09:23   #20
oldcar
Aktive Alpinafreunde
AW: Akkus für E-Mobile, Märkte - Trends - Forschung

Forschung und Entwicklung: Teil III

Als fachliche Auffrischung und begleitendes Nachschlagewerk bei der Reise durch den Veröffentlichungs-Dschungel
ist dieses EDV-Kompendium mit einprägsamen Grafiken sehr empfehlenswert.
https://www.dke.de/resource/blob/933...erien-data.pdf

Grundlagen über Zellformate, Module und Materialien git es hier :
https://www.batterien.fraunhofer.de/...ate_Studie.pdf


Elektrochemie der Batterien
Die Entwicklung der elektrochemischen Energie-Speicherung, bereitgestellt vom Helmholtz Institut
http://www.hiu-batteries.de/batterie...ien/forschung/

Von der Metall-Ion bis zur Super-Zelle, Forschungsfelder des Helmholtz-Instituts
Evolution scenario of electrochemical energy storage systems and applications. (EV, HEV and HDV: electric, hybrid electric and heavy-duty vehicles).


ZSW (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung)
https://www.stuttgarter-nachrichten....1c9713a16.html
Im Bereich der Elektromobilität beschränken sich die deutschen Aktivitäten gegenwärtig auf Forschung und Entwicklung.
Beispielsweise beim ZSW in Ulm, wo im Labor für Batterietechnologie (eLab) Unternehmen und Forschern unter anderem eine Pilotanlage
zur industriellen, vollautomatischen Fertigung autotauglicher Lithium-Ionen-Zellen zur Verfügung steht.

Batterieforscherin Margret Wohlfahrt-Mehrens (ZSW) in Ulm :
“Wenn wir Lithium-Ionen-Batterien, weiterhin so bauen wie jetzt, wird Berechnungen zufolge bereits 2025 der Bedarf an Kobalt
die weltweite Produktion übersteigen. Hier müssen wir also dringend Alternativen finden”,

Auch bei Naturgraphiten erwartet sie einen Engpass.
“Dabei erschöpfen sich nicht nur die natürlichen Vorkommen, sondern auch der Zugang zu den Ressourcen könnte schwieriger werden.
Denn ein Großteil der noch verfügbaren Quellen befindet sich in China.”

Die Reserven an Lithium sind nach aktuellem Stand “ausreichend”, so die Wissenschaftlerin.
Ohne “stark optimierte Prozesse” drohe allerdings auch hier eine das Angebot übersteigende Nachfrage.
“Deshalb muss man zusätzliche Maßnahmen ergreifen und etwa kobalt-arme oder -freie Materialien weiter optimieren,
alternative Elektrolyt-Systeme entwickeln und die Materialien noch besser aneinander anpassen,
sodass man Langzeitstabilität und Sicherheit gewährleisten kann.”

“Mit Festkörper-Batterien lassen sich höhere Energiedichte mit höherer Sicherheit verbinden.
Zudem ergeben sich neue Möglichkeiten für ein kompakteres Batteriedesign. Auf Kühlkreisläufe kann verzichtet werden.”

Derzeit arbeite man daran, die Materialien ideal zu kombinieren und eine Massenherstellung zu ermöglichen.

Natrium-Ionen-Batterien arbeiten nach demselben Prinzip wie Lithium-Ionen-Batterien, aber mit dem Unterschied,
dass der Ladungstransport im Zellinneren von Natrium-Ionen anstelle von Lithium-Ionen übernommen wird.
Während die Lithiumvorkommen in geopolitisch instabilen Regionen der Erde gefördert werden und einen signifikanten Anteil der Materialkosten darstellen
liegt Natrium überall und in nahezu unbegrenzter Menge vor.
Ein weiterer Aspekt für Natrium ist, dass es im Gegensatz zu Lithium, nicht mit Aluminium legiert.
Deshalb kann das kritische Kupfer durch Aluminium ersetzt werden. Dadurch sind Kosteneinsparungen sowie die Verringerung des Zellgewichts zu erwarten.
Das ZSW arbeitet zurzeit bereits in ersten Projekten an der Entwicklung von Kathodenmaterialien für Natrium-Ionen Batterien.
https://www.zsw-bw.de/forschung/batt...ien.html#c1988


Forschung : In situ equipment condition monitoring by novel fiber optic sensor systems.
( Lichtwellen-Sensorik ) Leider nur englischer Text, hier auszugsweise übersetzt :
Zusätzliche Maß-Parameter mithilfe von Innen-Sensoren sollen ebenfalls die thermische Stabilität verbessern
Erfasst wird auch der relative Kapazität-Verlust. So werden Aussagen über das Langzeitverhalten ( z.B. Lebensdauer) neu entwickelter Zellen ermöglicht
Dabei werden neben den Temperaturen auch mechanische Schichtspannungen (strain ) zwischen den Bauteilen der Zelle
( separatoren, Anode / Kathode und Anode/Separator ) erfasst und in einer Software verarbeitet / gespeichert,
und zugleich im Pack-Managment als Steuerung-Größe genutzt.
Intelligente%20Polymerfolien%20mit%20integrierten% 20Lichtwellenleitern%20zur%20verbesserten%20Zustan ds%C3%BCberwachung%20von%20prismatischen%20Lithium ionenbatteriezellen.pdf


Industr. Home : Thermal Runaway´s sicher ausschließen
Neue Berst-Scheiben wie die Produktreihe Event des Düsseldorfer Unternehmens Bormann & Neupert by BS&B
sind eine zuverlässige, präzise und zugleich wirtschaftliche Ergänzung zur Steuerelektronik der Akku-Packs.
Bei der Entwicklung zukunftsfähiger Akkus ist der höchstmögliche Schutz vor Feuer und Explosion neben der Kapazität
das Schlüsselkriterium der Anbieter – ist er doch entscheidend für den nachhaltigen Markterfolg im großen Zukunftsfeld E-Mobilität.
https://www.industr.com/de/akkubraen...indern-2348793
Die Weiterentwicklung dieses eher simplen Teils scheint dringend geboten ist,
wiederholte Runaway´s bei Tesla trotz Hightech-Thermo-Managment waren vermutlich auf einen entsprechenden Mangel zurückzuführen.


Bipolare Lithiumionen-Batterien:
Bessere Batterien für höhere Reichweiten von Elektrofahrzeugen – das ist das Ziel des Projekts „Embatt-goes-FAB“.
Thyssen-Krupp, IAV, Daimler und das Fraunhofer-Institut wollen Bipolar-Batterien und Verfahren zu ihrer Herstellung entwickeln.
Auf einem gemeinsamen Elektroden-Träger sind die Aktivmaterialien für die Kathode der Batterie und umseitig die Aktivmaterialien für die Anode aufgebracht.
Die einzelnen Lithium-Ionen-Zellen seien dann nicht mehr separat in Aluminiumgehäusen verpackt.
nur der fertige Elektrodenstapel bekomme eine feste Umhausung.
Der freigewordene Platz könne stattdessen mit mehr Aktivmaterial aufgefüllt werden.
Die Lithium-Ionen-Bipolar-Batterien, seien aber bislang nur im Labor-Maßstab angefertigt und untersucht worden.
https://www.automobil-industrie.voge...erie-a-779565/


Pack-Management, Daten-Input mittels Ultraschallimpulsen
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung (ISC) haben Sensorsysteme entwickelt,
die in die Batterie integriert werden und den Ladezustand mittels Ultraschallimpulsen zuverlässiger messen können als herkömmliche Systeme.
https://www.elektronikpraxis.vogel.d...iger-a-666912/


Aktiver Balancer für Lithium-Akkuketten
Ein neuer aktiver Balancer erreicht eine deutlich verlängerte Nutzungsdauer bei mehrzelligen Lithium-Akkus,
je nach Nutzungsart bis zu 30% in E-Fahrzeugen.
https://www.elektronikpraxis.vogel.d...-tag-a-717709/


Mit virtuelle Batterien am Stromhandel teilnehmen
Ein neues Förderprogramm der Regierung von Südaustralien, für bis zu 40.000 Haushalte unterstützt die Anschaffung eines Heimspeichers mit bis zu 6.000 Dollar.
Erstmals stellt ein Förderprogramm auch die Bedingung, dass ein Stromspeicher in der Lage sein muss, Teil eines virtuellen Kraftwerks zu sein.
Durch die Vernetzung der einzelnen Heimspeicher entsteht eine virtuelle Großbatterie.
Damit können die Speicher am Stromhandel teilnehmen.
Der Vorteil für das Stromnetz: Durch diesen zusätzlichen sauberen Strom werden die Nachfragepeaks geglättet und das Netz entlastet.
Im Gegenzug können die Speicher Energie aufnehmen, wenn zu viel davon vorhanden ist und so ebenfalls das Netz entlasten.
Durch die Teilnahme am Stromhandel oder auch durch Frequenzregulierung erwirtschaften die Speicher zusätzliche Einnahmen,
von denen die Haushalte durch kostenlose Energie der Sonnen Flat profitieren.
https://www.industr.com/de/groesste-...ralien-2346480
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