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Ungelesen 30.12.2018, 15:43   #1
pentatomic
Benutzer
Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Guten Tag.

Ich glaube, ich brauche mal ein wenig moralischen Beistand von euch...
Momentan habe ich frei und damit auch Zeit, mich quer durch die zahlreichen technischen Themen der aktuellen B3 und B5 zu lesen. Einerseits toll, wieviel Informationen und Kompetenz hier vorhanden sind, andererseits beschleicht mich dabei aber zunehmend die Frage, ob es tatsächlich schlau ist, einen seit über 70.000 km in meinem Besitz völlig zickenfrei laufenden N52 mit Saugrohr gegen einen Direkteinspritzer des Jahrgangs 2013 oder 2014 zu tauschen?
Okay, im Vergleich zu den reichlichen 410 PS eines B3 Biturbo sind die vorhandenen 218 im 325xi eher erbärmlich untermotorisiert und ein F31 ist natürlich auch insgesamt etwas anderes, als ein E91, bei den diversen Berichten zu den verkokten Einlassventilen und anderen unlustigen Eigenheiten der neuen Motoren - Stichwort Injektoren und Hochdruckpumpen - bekomme ich allerdings schon ein bisschen Gänsehaut. Nicht an den schönen Stellen.

Nun ist mir auch bewusst, dass sich die Probleme in den Foren sammeln, diejenigen, bei denen alles rundläuft, melden sich ja nicht, um das kundzutun. Trotzdem...ist der N55 wirklich so eine verkokte und launische Diva?
Mein Fahrprofil ist, seit ich wochenends nicht mehr nach Fulda pendle, täglich 2x13 km, morgens in der Rushhour und damit entsprechend "gebremst", abends dann etwas zügiger mit ca. 3 km Bundesstraße bei 120 km/h. Ab und zu gehts dann mal Richtung Ammersee, Augsburg oder München, aber der größte Teil der rund 9.000 km p.a., die ich mit dem Alltagstouring fahre, sind eher kürzere Strecken.
Der 325xi verträgt das klaglos. Der B3 auch? Wie sind denn da eure Erfahrungen?
Ich brauche ein zuverlässiges und stressfreies Alltagsfahrzeug für Sommer und Winter, wenn ich Stress brauche und mich über etwas aufregen möchte, gehe ich einfach ins Büro...

Grüße
Tom
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Ungelesen 30.12.2018, 16:43   #2
NAengine
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Alles was man als Fahrer tun kann um das Phänomen der Verkokung bei Direkteinspritzern etwas einzudämmen ist Premiumsprit zu tanken, gutes Öl zu verwenden und dieses früher als vorgeschrieben zu wechseln, wobei schlechter Sprit deutlich schwerer wiegt was die Motorsauberkeit im allg. angeht als das Thema Öl. Die Fahrweise spielt auch eine Rolle.
Letztlich lässt sich das alles aber professionell reinigen und kostet nicht die Welt und deshalb würde mich das Thema nicht vom Kauf abhalten.
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Ungelesen 30.12.2018, 18:41   #3
r0b
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Eben so sehe ich das auch... Selbst wenn die Ansaugkanäle mal gereinigt werrden müssen ist dies kein imenser Kostenaufwand... Jeder Diesel Fahrer der neueren F10 F11 Modelle kennt die Krankheiten der verkokung der Ansaugbrücken...


Ich hab dies vor einiger Zeit bei unserem 535d erledigt... Verbraucht ca nen Liter weniger auf 100Km... Aber eine totale Drecksarbeit.


Gruß
Robert
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Ungelesen 30.12.2018, 20:11   #4
Reihensechser
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Interessantes Thema!

Ich habe mich lange dem Thema Turbolader und Kraftstoffdirekteinspritzung kritisch gegenüber gestellt, bis ich dann eines Tages meinen inzwischen ehemaligen B3 BT (E90) beim örtlichen BMW Händler stehen gesehen habe.
Ich habe dem Thema eine Chance gegeben und habe viel Lehrgeld bei diesem Wagen gezahlt, alles nur wegen der (Bi-) Turboaufladung und der Direkteinspritzung. Inzwischen ist der Wagen verkauft und ich bin froh darüber, denn er hat mir mehr Sorgen als Freude bereitet, denn genau die Turboaufladung und Direkteinspritzung hat ewig lang und immer wieder Probleme gemacht. Für mich muss ein Auto zuverlässig sein, gerade was den Motor angeht und gerade das sind moderne Beziner mit was weiß ich wie vielen Turbos, Injektoren und Hochdruckpumpen in meinen Augen nicht! Egal ob es ein ALPINA, BMW oder sonst für ein beliebiger Hersteller ist.

Die schönen Zeiten als der klassischen Saugmotor mit Saugrohreinspritzung Standart war und so ein Motor ohne Murren >200.000km einfach lief sind leider vorbei. Ich habe bspw. kein schlechtes Gewissen meinen aktuellen Alltagswagen (E39 520i Touring) im Kurzstreckenbetrieb oder Dauervollgas im 5.Gang über die BAB zu fahren, denn es macht dem Motor einfach nichts aus. Genau dabei hatte ich im B3 immer etwas Bauchschmerzen, denn bei bei hoher Beanspruchung war eine Öltemperatur von >140°C keine Seltenheit, was ich für nicht gesund halte. Dann immer den Gedanken wie lange die Turbos noch halten oder wie stark die Einlasskanäle verrußen oder wann die Injektoren oder HDP den Geist aufgegeben. Ich habe eigentlich ständig auf den nächsten Defekt gewartet und genau darauf habe ich keine Lust mehr. Auch ein Grund warum die Wahl außerdem auf einen E92 M3 gefallen ist.

Für mich steht fest, dass ich es so lange wie möglich beibehalten werde Saugmotoren mit Saugrohreinspritzung zu fahren, auch wenn das bedeutet auf ältere Fahrzeuge zurückgreifen zu müssen.
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Ungelesen 30.12.2018, 20:45   #5
Sobi
Erfahrener Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Hallo
Vor einer ähnlichen Entscheidung stand ich ich gerade , nur jeweils eine Baureihe älter:
e46 B3s oder e92 Biturbo?
Der n54 wird Leistungs und Motoren-technisch einerseits hoch gelobt , andererseits scheint das Triebwerk durch Kinderkrankheiten und kränkelnde Anbauteile, in mittlerweile wohl teils der 5‘ten Generation, immer wieder negativ auf sich aufmerksam zu machen.
Bei mir ist es dann doch der e92 Biturbo geworden , bei dem laut BMW Historie bisher lediglich HD Pumpe und Magnetventile der Vanos das Zeitliche gesegnet haben - ich lebe natürlich mit dem Bewusstsein, das Injektoren und irgendwann wohl auch die Turbos mal fällig sind , aber die 148k km hat er ohne große Probleme abgespult.
Über verkokte Ventile würde ich mir nicht zu sehr den Kopf zerbrechen , da bis 200k km vielleicht 2x eine Reinigung für je ca. 300€ Der Selbigen fällig wäre .
Viel Probleme stehen und fallen mit dem hier schon angesprochenen Umgang:
-Hochwertiger Kraftstoff ?
-Gutes Öl mit regelmäßigen Wechsel Intervallen
-Der Umgang und die Fahrweise sind sicherlich sehr entscheidend, gerade bei einem Turbo Triebwerk.

Generell sind moderne , sparsame hochleistungs Triebwerke sicherlich pflegeintensiver , wir sprechen hier Ja von der 400PS Liga und bei einem Verbrauch von 10~11L im Schnitt, sollte einem oder höhere Unterhalt sicher bewusst sein.

Eine „normale“ Alltagstauglichkeit in Frage zu stellen, würde ich für übertrieben halten.
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Ungelesen 31.12.2018, 09:32   #6
no teatro
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Zitat:
Zitat von r0b Beitrag anzeigen
Eben so sehe ich das auch... Selbst wenn die Ansaugkanäle mal gereinigt werrden müssen ist dies kein imenser Kostenaufwand... Jeder Diesel Fahrer der neueren F10 F11 Modelle kennt die Krankheiten der verkokung der Ansaugbrücken...


Ich hab dies vor einiger Zeit bei unserem 535d erledigt... Verbraucht ca nen Liter weniger auf 100Km... Aber eine totale Drecksarbeit.


Gruß
Robert
Wie und wo kann man denn das professionell machen (lassen), wenn man selbst dazu keine Zeit und technischen Verstand hat? Macht das der Freundliche oder habt ihr eure Spezis dafür? Zumindest eine richtige Diagnostik wäre ja erstmal wünschenswert, um die Verkokung zu quantifizieren.
Ich kennendes noch von meinem E91 325d, da war das AGR-Ventil so zu, dass es getauscht werden musste.
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Ungelesen 31.12.2018, 09:39   #7
V8 Martin
Alpina-Forum Team
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Fast jeder BMW Händler bietet es an und vereinzelt freie Werkstätten.
Ich habe mir das Strahlgerät auch angeschafft da es mittlerweile leider stand der Technik ist die Ventile reinigen zu müssen.
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Ungelesen 31.12.2018, 10:01   #8
pentatomic
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Okay...danke euch!
Das klingt insgesamt so, als wäre das überschaubar.
Dass man Motoren schön warmwerden lässt, vor Leistung abgerufen wird, praktiziere ich ohnehin und glühend heiß stelle ich den Motor auch nie ab, sondern gehe auf den letzten Kilometern behutsamer zu Werke. Die wilden Zeiten sind bei mir eh vorbei, ich fahre inzwischen lieber zügig-entspannt...
Billigtankstellen meide ich auch, meine Autos bekommen hier Aral, Esso oder Avia, je nachdem, wo ich gerade vorbeikomme. Und zum Service gehen meine Autos zu BMW, das Öl entspricht damit also auf jeden Fall den Freigaben.

Es sind aber ähnliche Gedanken, wie die von @Reihensechser, die mich umgetrieben haben. 200.000km sind allerdings kein Ziel. Ich denke, ich steige irgendwo zwischen 50.000 und 60.000km ein und bei meiner Fahrerei bei irgendwas um die 150.000km wieder aus. Dann ist das Fahrzeug zwischen 11 und 13 Jahre alt. Ein M3 mit V8 ist was Schönes, nur für mich nicht alltagstauglich, weil kein Kombi.

Der Unterhalt an sich ist jetzt gar nicht so die vorrangige Sorge, mir gings generell um die Zuverlässigkeit. Diese Launen der DI-Turbo-Motoren können ja genauso gut bei einem 320i von der Stange zuschlagen, das Prinzip ist dem Grunde nach identisch, nur eben etwas "kleiner".

Was ich halt nicht so brauchen kann, ist der regelmäßige Nervenkitzel, ob das Ding läuft. Ich brauche ein Alltagsauto, bei dem ich morgens auf den Knopf drücke und das Ding startet und läuft ordentlich. Und wenn ich längere Strecken fahre, möchte ich das tun können, ohne ständige Sorge, dass die Technik abkackt...wenn ich euch da aber recht verstehe, dann ist das bei sachgemäßer Behandlung der Technik, entsprechender Pflege, Beachtung der Service-Vorgaben und guter Fütterung bei einem B3 auf Basis F31 gegeben. Der N54 als Basismotor im E9x war da wohl noch ein bisschen filigraner...

...und wieder ein Hakchen mehr auf der Liste.
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Ungelesen 31.12.2018, 10:05   #9
pentatomic
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Zitat:
Zitat von no teatro Beitrag anzeigen
Wie und wo kann man denn das professionell machen (lassen), wenn man selbst dazu keine Zeit und technischen Verstand hat? Macht das der Freundliche oder habt ihr eure Spezis dafür? Zumindest eine richtige Diagnostik wäre ja erstmal wünschenswert, um die Verkokung zu quantifizieren.
Ich kennendes noch von meinem E91 325d, da war das AGR-Ventil so zu, dass es getauscht werden musste.

Wenn ich das recht verstanden hat, gibt es dafür Prüfroutinen im BMW-Tester. Oliver aka. EWBR hat das hier im Forum schonmal erläutert...
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Ungelesen 31.12.2018, 10:08   #10
pentatomic
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Zitat:
Zitat von V8 Martin Beitrag anzeigen
Fast jeder BMW Händler bietet es an und vereinzelt freie Werkstätten.
Ich habe mir das Strahlgerät auch angeschafft da es mittlerweile leider stand der Technik ist die Ventile reinigen zu müssen.
Du bist aber vom Fach, oder?
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Ungelesen 31.12.2018, 10:18   #11
Stephan
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Zitat:
Zitat von pentatomic Beitrag anzeigen
Du bist aber vom Fach, oder?
ja das ist der Martin

Und das verkoken der EV hat reingarnichts mit dem getankten Sprit zu tun !
Auch das verwenden von einem Superduperheitecköl verhindert es auch nicht !
Es ist rein die sch..... KGE die das verursacht.

Gruß und guten Rutsch

Stephan
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Ungelesen 31.12.2018, 10:22   #12
V8 Martin
Alpina-Forum Team
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Ja vom Fach.
Früher hat man Kanäle nur zur Leistungssteigerung bearbeitet, heutzutage müssen wir Kanäle reinigen um die Leistung beizubehalten.

N54 Reinigung haben wir ja einen Beitrag.
N53 sieht nach 150000km nicht anderst aus:
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMG_8826.jpg (60,8 KB, 63x aufgerufen)
Dateityp: jpg IMG_8828.jpg (50,5 KB, 63x aufgerufen)
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Ungelesen 31.12.2018, 10:42   #13
pentatomic
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Zitat:
Zitat von Stephan Beitrag anzeigen
ja das ist der Martin

Und das verkoken der EV hat reingarnichts mit dem getankten Sprit zu tun !
Auch das verwenden von einem Superduperheitecköl verhindert es auch nicht !
Es ist rein die sch..... KGE die das verursacht.

Gruß und guten Rutsch

Stephan
Ja, dass die Einlässe zusitzen, egal, was man tankt, ist mir bewusst, das Benzin kommt da ja beim DI nicht mehr vorbei. Falls doch, läuft der Motor wohl auch mit sauberen Einlassventilen nicht mehr so richtig gut...
Und Öl ist ohnehin so ein Thema, dessen Fass wir einfach zulassen.

KGE und AGR...naja. Sie sind halt nunmal da und wenn die KGE nicht mehr einfriert, ist das doch auch schon ein Fortschritt.


Zitat:
Zitat von V8 Martin Beitrag anzeigen
Ja vom Fach.
Früher hat man Kanäle nur zur Leistungssteigerung bearbeitet, heutzutage müssen wir Kanäle reinigen um die Leistung beizubehalten.

N54 Reinigung haben wir ja einen Beitrag.
N53 sieht nach 150000km nicht anderst aus:
Schöne neue Welt!

Die Bilder sind unschön, aber wenn 100.000km gehen, bis zur Reinigung, ist das okay...
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Ungelesen 31.12.2018, 13:12   #14
Harry82
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Ich kann hier fachlich leider nicht mitreden. Heuer war ich beim ersten Service direkt in Buchloe und damit bestens zufrieden. Aus diesem Grund werde ich auch die nächsten planmäßigen Aufenthalte dort erledigen lassen, auch wenn es nicht grade ums Eck ist. Kann man ja immer mit der Probefahrt eines möglichen Nachfolgers verbinden .

Ich nehme an, dass Alpina die Reinigung ebenfalls anbietet? Wann sollte man das Eurer Erfahrung nach beim D3 erledigen und mit welchen Kosten muss man da so rechnen? 100 tkm?

Gruß und einen guten Rutsch,

Harry
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Ungelesen 31.12.2018, 16:03   #15
V8 Martin
Alpina-Forum Team
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Alle 80-100.000km machst bei den Direkteinspritzern keinen Fehler.
Gerade bei unseren PS starken Modellen.
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Ungelesen 31.12.2018, 16:24   #16
NAengine
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Und das verkoken der EV hat reingarnichts mit dem getankten Sprit zu tun !
Auch das verwenden von einem Superduperheitecköl verhindert es auch nicht! Es ist rein die sch..... KGE die das verursacht.

Da täuschst du dich. Alle drei sind Übeltäter und bei einer gegebenen KGE kann man sehr wohl was tun.


BMW (und alle anderen auch) entwickelt seine Motoren u.a. mit speziell gemischten Schlechtkraftstoffen, die den Betrieb in bestimmten Ländern hinsichtlich Sauberkeit (=Betriebssicherheit) an heißen (Kolbenringe) oder kalten Oberflächen gewährleisten sollen.



Ein qualitativ minderwertiger Kraftstoff wird auf lange Sicht dafür sorgen, dass das Öl extrem beansprucht wird sobald beide z.B. im Brennraum oder im Kurbelgehäuse aufeinander treffen. Im Video ist der Kraftstoff meinetwegen die grüne unverbrannte Brühe, die die Ringe passiert:


https://www.youtube.com/watch?v=EBC2VZ90RX4



Die Folge des Kontakts: Das Öl altert überdurchschnittlich schnell und letztendlich ist es ja der feine Ölnebel und andere feste Bestandteile, die die KGE passieren und den Mechaniker anlächeln wenn der die Teile zerlegt hat.



Daher die Empfehlung Premium zu tanken und die freigegebenen Öle etwas früher als vorgegeben wechseln zu lassen. Richtig ist aber auch, dass eine Anpassung der KGE den Hersteller deutlich mehr kostet als wenn man die Ölfirma knäbelt ein saubereres Öl zu entwickeln.


...und jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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Ungelesen 31.12.2018, 16:37   #17
pentatomic
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Jo...auch von mir euch allen einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr!

Grüße
Tom
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Ungelesen 01.01.2019, 09:29   #18
no teatro
Benutzer
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Danke euch für die vielen Antworten. Da werde ich bald mal auf meine ortsansässige BMW NL zugehen zwecks Reinigung.
Viele Grüße. Tobi
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 02.01.2019, 20:01   #19
Captn Difool
Administrator
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Zitat:
Zitat von V8 Martin Beitrag anzeigen
Ja vom Fach.
Früher hat man Kanäle nur zur Leistungssteigerung bearbeitet, heutzutage müssen wir Kanäle reinigen um die Leistung beizubehalten.

N54 Reinigung haben wir ja einen Beitrag.
N53 sieht nach 150000km nicht anderst aus:
Also wenn ich so die Bilder sehe, zum einen kann ich da Roberts Aussage nachvollziehen und zum anderen falle ich vom Glauben an "moderne" Motorentechnik ab. Sowas erwarte ich eher vom alten Trecker...
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Ungelesen 03.01.2019, 11:31   #20
EWBR
Team Alpina-Forum
AW: Alltagstauglichkeit der Direkteinspritzer?

Zitat:
Zitat von V8 Martin Beitrag anzeigen
Ja vom Fach.
Früher hat man Kanäle nur zur Leistungssteigerung bearbeitet, heutzutage müssen wir Kanäle reinigen um die Leistung beizubehalten.
Das sind wahre Worte. Macht Euch einmal die Mühe und schaut die Endrohre an. In den seltensten Fällen werdet ihr Eines finden, was hellgrau aussieht meist eher schwarz.

Aber bei den Ölwechsel Intervallen muss ich mich nicht wundern, es gab zur Verkokung auch reihenweise Software Updates bei den die AGR Raten korrigiert wurden.

Wenn ich an die Einlässe des B12 5.7 (Saugrohreinspritzung) denke, die sahen nach 15 Jahren Motorleben aus wie neu. Also wirklich wie gerade vom Werktisch, wo die Kopfbearbeitung stattfand, herunter genommen.

So gesehen gestaltet sich für mich Fortschritt auch anders.

LG Oliver
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